2016 - Aktuell

Eine Gruppe von Menschen im Gesprächskreis

Ausführliche Beschreibung 1. Abbildung:
Ein Tagungsraum. Im Vordergrund sieht man vier Menschen von hinten. Ihnen gegenüber undeutlich und unscharf mehrere leere Stühle mit gelben Sitzen - im Hintergrund sehr verschwommen drei weitere Teilnehmer.

Forderungen – Noch immer ist es in Deutschland nicht gelungen, …

… rechtlich und gesellschaftlich zu verankern, dass Menschen, die einen Blindenführhund nutzen, freien Zutritt zu allen Bereichen des öffentlichen Lebens haben. Blinde und sehbehinderte Menschen kommen durch ihre Führhunde überall hin, aber bei weitem nicht überall hinein.

… verbindliche und zeitgerechte Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu etablieren, durch die Standards für die Blindenführhundausbildung und -vergabe etabliert und gesichert werden. Für alle anderen medizinischen Hilfsmittel gibt es solche Standards, die von Krankenkassen verlangt und kontrolliert werden.

… Ausbildungs- und Qualifizierungsangebote für angehende Blindenführhundtrainer zu schaffen. Im Prinzip kann jeder Mensch, der ein Gewerbe anmeldet und beim örtlichen Veterinäramt eine Erlaubnis einholt, Blindenführhunde ausbilden.

Ausführliche Beschreibung 2. Abbildung:
3 Piktogramme:
1. auf blauem Grund ein weißes Strichmännchen im Rollstuhl, vor ihm sitzt ein angedeuteter Labrador mit Kenndecke und erhebt eine Pfote.
2. auf blauem Grund ein weißes Führhundegespann: die Figur eines Menschen mit rundem Kopf, am Ende des ausgestreckten linken Arms ein Stock, rechts ein labradorähnlicher Führhund.
3. in einem roten Kreis ein schwarzer Hund auf weißem Grund – über ihm ein roter Querstrich.

Bildunterschrift:
Führhunde gewährleisten ihren Menschen sichere und selbstständige Mobilität. Von ihnen geht keine Gefahr und auch kein Hygienerisiko aus. Denn sie sind speziell ausgewählt, ausgebildet und werden von ihren blinden Bezugspersonen sorgfältig gepflegt und regelmäßig dem Tierarzt vorgeführt. Deshalb muss Führhunden als Bestandteil der Barrierefreiheit der Zugang zu Orten gestattet werden, der anderen Hunden verschlossen bleibt.

Ausführliche Beschreibung 3. Abbildung:
Eine Frau im Elektrorollstuhl fährt über einen Zebrastreifen. Ein weißes Auto hat links davon angehalten. Die blonde Frau in Jeans, Turnschuhen und dunkler Jacke trägt eine Sonnenbrille mit orangefarbenen Gläsern. Ihre linke Hand bedient die Schaltung, in der rechten hält sie den Führbügel und die Leine ihres schwarzen Labradors, der seitlich knapp vor dem Rollstuhl trabt. Im Hintergrund eine hell getünchte Hausecke. An den beiden Seiten einer braunen Holztür jeweils eine Tafel mit Bierreklame.

Bildunterschrift:
Ein gut ausgebildeter Hund bietet auch Menschen Unterstützung, die mehrere Beeinträchtigungen haben.

Hördatei Ausstellungstafel 11

Hier können Sie sich die Texte und Bildbeschreibungen als Hördatei im mp3-Format herunterladen. Es sprechen für Sie Sabine Häcker und Johannes Willenberg.