Europäische Blindenunion

Stimme der blinden und sehbehinderten Menschen in Europa.

Die EBU ist eine nichtstaatliche und gemeinnützige Organisation, die 1984 in Hurdal (Norwegen) gegründet wurde. Ihr Ziel ist die umfassende Wahrnehmung und Förderung der Rechte und Interessen blinder und sehbehinderter Menschen in Europa. Der EBU gehören derzeit Organisationen aus 44 Mitgliedsländern an, die jeweils durch eine eigene nationale Delegation vertreten sind. Die Arbeit der EBU wird von einem 13-köpfigen Präsidium geleitet, das von der im Abstand von vier Jahren  zusammentretenden Generalversammlung gewählt wird. Gegenwärtiger Präsident der EBU ist Wolfgang Angermann aus Deutschland, der dem EBU-Präsidium seit 2003 angehört.

Die EBU unterhält ein Büro in Paris, das die Zusammenarbeit zwischen Präsidium, Kommissionen und Mitgliedsländern koordiniert und die Sitzungen des Präsidiums vorbereitet. Darüber hinaus stellt es Informationen für die Öffentlichkeit bereit.

Die EBU bildet eine von sechs rechtlich selbständigen Regionalunionen der Weltblindenunion. Ein Newsletter informiert vierteljährlich auf deutsch, englisch, spanisch und französisch über die vielfältigen Aktivitäten der EBU.

Das internationale Referat des DBSV ist in der EBU-Verbindungskommission zur EU aktiv. Viele Themen stehen im Mittelpunkt der Arbeit dieser Verbindungskommission und speziell des DBSV, wie beispielsweise

 

 

Weitere Informationen finden Sie auf Englisch auf den Internetseiten der Europäischen Blindenunion.

Ein mit dem deutschen Schwerbehindertenausweis vergleichbares Dokument existiert auf europäischer oder internationaler Ebene nicht. Immer wieder hört oder liest man vom Europäischen Schwerbehindertenausweis. Dieser liegt bislang nicht vor. Die EU-Kommission hat ein Projekt initiiert, das sich mit dem Thema beschäftigt. Zur Zeit ist jedoch nicht abzusehen, wann und in welcher Form es einen Europäischen Schwerbehindertenausweis geben wird. Wir halten Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden.

Jessica Schröder Referentin für Internationale Angelegenheiten Telefon: 0049-30-28 53 87-120