Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)

 

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Hörfilme auf der Berlinale 2016

 
Für Presseanfragen finden Sie Telefon- und E-Mail-Angaben beim jeweiligen Film.

Direkt zu den Filmen:

Der junge Törless (Retrospektive), Regie: Volker Schlöndorff
Samstag, 13.2.2016, 20:00 Uhr, im CinemaxX 8


Mahlzeiten (Retrospektive), Regie: Edgar Reitz
Sonntag, 14.2.2016, 12:00 Uhr, im CinemaxX 8


Grüße aus Fukushima (Panorama), Regie: Doris Dörrie
Montag, 15.02.2016, 17:00 Uhr, im CineStar CUBIX 9


Abschied von gestern (Retrospektive), Regie: Alexander Kluge
Mittwoch, 17.2.2016, 19:00 Uhr, im CinemaxX 8
Sonntag, 21.2.2016, 12:00 Uhr, im Zeughaus


Bei der Berlinale 2016 werden vier Filme und fünf Aufführungen für blinde und sehbehinderte Kinofans angeboten.

Drei der Filme sind 1966 entstanden und werden in der Reihe „66“ der Retrospektive gezeigt. Es handelt sich um Erstlingsarbeiten von Regisseuren, die die Entwicklung des deutschen Films maßgeblich geprägt haben: „Der junge Törless“ von Volker Schlöndorff, „Mahlzeiten“ von Edgar Reitz und „Abschied von gestern“, bei dem Alexander Kluge Regie führte. Die Hörfilmversionen werden präsentiert von der Deutschen Hörfilm gGmbH (DHG). Das Engagement der DHG für den barrierefreien Zugang zum Filmerbe im Rahmen der Berlinale wird unterstützt von der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen.

In der Sektion „Panorama“ läuft der neue Film von Doris Dörrie „Grüße aus Fukushima“  in einer blindengerechten Version. Die Audiodeskription wird präsentiert von Hörfilm e.V. in Kooperation mit audioskript und GRETA & STARKS, mit freundlicher Unterstützung der Kinoblindgänger gemeinnützige GmbH i. G.


Samstag, 13.2.2016, 20:00 Uhr: Der junge Törless


Kurzinfo zum Film:

Der junge Törless (Retrospektive)
BRDeutschland / Frankreich 1965/1966, Spielfilm, 87 Min.
Buch und Regie: Volker Schlöndorff
Künstlerische Oberleitung: Louis Malle
Adaption: Herbert Asmodi, nach Robert Musils Roman "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß"
Musik:    Hans Werner Henze
Darsteller: Mathieu Carrière, Marian Seidowsky, Bernd Tischer, Fred Dietz u.a.

Samstag, 13.2.2016, 20:00 Uhr, im CinemaxX 8

Inhalt:
Österreich-Ungarn, Anfang des 20. Jahrhunderts. Der Schüler Törless geht auf ein Internat, das vorwiegend von jungen Männern aus gehobenen Familien besucht wird. Unter den Schülern herrscht eine strikte Hierarchie, die sich in vielfältigen Formen der Demütigung niederschlägt. Als Törless und drei seiner Mitschüler erfahren, dass ihr jüdischer Mitschüler Basini wegen Spielschulden zum Dieb geworden ist, nutzen sie dieses Wissen aus, um ihn systematisch zu quälen und zu erniedrigen.
Nach dem Roman von Robert Musil

Ticketbestellung und Kopfhörerreservierung
ab 08.02.2016 unter Angabe des Filmtitels unter Telefon 030 259 20 259 (täglich 9:00 – 19:00 Uhr) oder per Fax unter 030 259 20 230.
Im Rahmen der Verfügbarkeit ist das Ticket für die Begleitperson kostenfrei.
Die Tickets sind ab zwei Tage nach Bestellung am Ticketcounter für barrierefreien Zugang zur Berlinale (T) in den Potsdamer Platz Arkaden abholbar (täglich 10:00 – 20:00 Uhr).
Weitere Informationen zur Barrierefreiheit der einzelnen Spielstätten erhalten Sie unter der 030 259 20 259 (täglich 9:00 – 19:00 Uhr) und unter  www.berlinale.de/inklusion.

Die Kopfhörer werden vor den betreffenden Screenings im Kino ausgegeben.

Presseanfragen an:
Martina Wiemers

Deutsche Hörfilm gGmbH
Novalisstr. 10
10115 Berlin
Tel. 030 – 23 55 73 4-32
Fax 030 – 23 55 73 4-33
wiemers(at)hoerfilm.de
 www.hoerfilm.de


Sonntag, 14.2.2016, 12:00 Uhr: Mahlzeiten


Kurzinfo zum Film:

Mahlzeiten (Retrospektive)
BRDeutschland 1966/1967, Spielfilm, 94 Min.
Regie: Edgar Reitz
Regie-Assistenz: Ula Stöckl
Drehbuch: Edgar Reitz, Alexander Kluge (Beratung), Hans Dieter Müller (Beratung)
Kamera: Thomas Mauch
Musik: Maurice Ravel

Sonntag, 14.2.2016, 12:00 Uhr, im CinemaxX 8

Inhalt:
Das Spielfilmdebüt von Edgar Reitz erzählt von der Fotografin Elisabeth und dem Medizinstudent Paul – sie begegnen sich, heiraten, bekommen das erste Kind. Krisen bahnen sich an, dennoch kommt ein Kind nach dem anderen zur Welt.
Paul gibt sein Studium auf, verschwindet auf der Suche nach sich selbst, kehrt wieder zurück. Noch ein Kind wird geboren, doch die Probleme der beiden bleiben bestehen. Die einzige Basis, auf der sie noch zusammenkommen, sind die "Mahlzeiten", sind kurze Gespräche, Spiele, Partys und Sex.


Ticketbestellung und Kopfhörerreservierung
ab 08.02.2016 unter Angabe des Filmtitels unter Telefon 030 259 20 259 (täglich 9:00 – 19:00 Uhr) oder per Fax unter 030 259 20 230.
Im Rahmen der Verfügbarkeit ist das Ticket für die Begleitperson kostenfrei.
Die Tickets sind ab zwei Tage nach Bestellung am Ticketcounter für barrierefreien Zugang zur Berlinale (T) in den Potsdamer Platz Arkaden abholbar (täglich 10:00 – 20:00 Uhr).
Weitere Informationen zur Barrierefreiheit der einzelnen Spielstätten erhalten Sie unter der 030 259 20 259 (täglich 9:00 – 19:00 Uhr) und unter  www.berlinale.de/inklusion.

Die Kopfhörer werden vor den betreffenden Screenings im Kino ausgegeben.

Presseanfragen an:
Martina Wiemers

Deutsche Hörfilm gGmbH
Novalisstr. 10
10115 Berlin
Tel. 030 – 23 55 73 4-32
Fax 030 – 23 55 73 4-33
wiemers(at)hoerfilm.de
 www.hoerfilm.de


Montag, 15.02.2016, 17:00 Uhr: Grüße aus Fukushima


Grüße aus Fukushima (D 2015, 110 Min.)  
(Panorama)
Buch und Regie: Doris Dörrie, mit Rosalie Thomass, Kaori Momoi, Moshe Cohen, Nami Kamata u.a.

Montag, 15.02.2016, 17:00 Uhr, im CineStar CUBIX 9, Alexanderplatz, Rathausstraße 1, 10178 Berlin, Eintritt: 10 Euro

Kurzinhalt:
Die junge Deutsche Marie (Rosalie Thomass) ist eine, die auszieht, das Fürchten zu lernen. Auf der Flucht vor ihren zerplatzten Lebensträumen und dem Verlust ihrer großen Liebe reist sie für die Organisation Clowns4Help in die Präfektur Fukushima. Zusammen mit dem Clown Moshe (Moshe Cohen) will sie den überlebenden Opfern der Dreifachkatastrophe von 2011, die auch Jahre später immer noch in Notunterkünften leben, ein wenig Freude bringen. Schweres leichter machen. Eine Aufgabe, für die Marie, das muss sie sich schon bald eingestehen, überhaupt nicht geeignet ist. Doch bevor sie erneut davon läuft, beschließt Marie, ausgerechnet bei der störrischen alten Satomi (Kaori Momoi) zu bleiben, der letzten Geisha Fukushimas, die auf eigene Faust in ihr zerstörtes Haus in der Sperrzone zurückziehen will. Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, die aber beide – jede auf ihre Art – in der Vergangenheit gefangen sind und lernen müssen, sich von ihren Schuldgefühlen und der Last ihrer Erinnerungen zu befreien.

Die Übertragung der Audiodeskription erfolgt über die App GRETA. Dafür sind ein eigenes Smartphone und eigene Kopfhörer notwendig. So funktioniert es: vor dem Kinobesuch die App GRETA kostenlos aus dem itunes Store oder bei Google Play herunterladen. Die App starten, "Grüße aus Fukushima" aussuchen und die Audiodeskription herunterladen.
Im Kino die eigenen Kopfhörer einstecken, GRETA starten und auf Abspielen klicken. Die App erkennt den Filmstart automatisch und spielt die Audiodeskription synchron zum Film ab.

Ticketbestellungen können ab dem 8. Februar am Ticketcounter für barrierefreien Zugang zur Berlinale unter der Telefonnummer 030 - 259 20 259 (täglich 9:00 – 19:00 Uhr) oder per Fax unter 030 259 20 230 gebucht werden. Im Rahmen der Verfügbarkeit ist das Ticket für die Begleitperson kostenfrei. Die Mitnahme von Blindenführhunden bitte anmelden! Die Tickets sind ab zwei Tage nach Bestellung am Ticketcounter in den Potsdamer Platz Arkaden, Alte Potsdamer Straße 7, 10785 Berlin abholbar (täglich 10:00 – 20:00 Uhr).

Weitere Informationen bei audioskript: 030 - 27 57 17 93 oder per E-Mail an info@hoerfilmev.de

Mittwoch, 17.2.2016, 19:00 Uhr: Abschied von gestern

Sonntag, 21.2.2016, 12:00 Uhr: Abschied von gestern


Kurzinfo zum Film:


Abschied von gestern (Retrospektive)
BRDeutschland 1966, Spielfilm, 88 Min.
Buch und Regie:    Alexander Kluge
Nach Alexander Kluges Erzählung "Anita G." aus dem Band "Lebensläufe"
Kamera: Thomas Mauch, Edgar Reitz
Darsteller: Alexandra Kluge, Hans Korte, Alfred Edel, Fritz Bauer u.a.

Mittwoch, 17.2.2016, 19:00 Uhr, im CinemaxX 8

und

Sonntag, 21.2.2016, 12:00 Uhr, im Zeughaus

Inhalt:
1937 in Leipzig als Kind jüdischer Eltern geboren, flüchtet die ehemalige Telefonistin Anita G. in den sechziger Jahren aus der DDR in den Westen. Sie findet eine Stelle als Krankenschwester. Als sie nach dem Diebstahl einer Strickjacke mit einer Bewährungsstrafe davonkommt, zieht Anita in eine andere Stadt. Sie nimmt eine Stelle als Vertreterin einer Plattenfirma an und fälscht dort Auftragsformulare. Sie lebt über ihre Verhältnisse, wird die Geliebte ihres Chefs, der sie jedoch bald fallen lässt und sie verleumdet. Unschuldig des Diebstahls bezichtigt, verliert Anita auch ihren nächsten Job als Zimmermädchen. Dann stellt sie fest dass sie schwanger ist ….

Ticketbestellung und Kopfhörerreservierung
ab 08.02.2016 unter Angabe des Filmtitels unter Telefon 030 259 20 259 (täglich 9:00 – 19:00 Uhr) oder per Fax unter 030 259 20 230.
Im Rahmen der Verfügbarkeit ist das Ticket für die Begleitperson kostenfrei.
Die Tickets sind ab zwei Tage nach Bestellung am Ticketcounter für barrierefreien Zugang zur Berlinale (T) in den Potsdamer Platz Arkaden abholbar (täglich 10:00 – 20:00 Uhr).
Weitere Informationen zur Barrierefreiheit der einzelnen Spielstätten erhalten Sie unter der 030 259 20 259 (täglich 9:00 – 19:00 Uhr) und unter  www.berlinale.de/inklusion.

Die Kopfhörer werden vor den betreffenden Screenings im Kino ausgegeben.

Presseanfragen an:
Martina Wiemers

Deutsche Hörfilm gGmbH
Novalisstr. 10
10115 Berlin
Tel. 030 – 23 55 73 4-32
Fax 030 – 23 55 73 4-33
wiemers(at)hoerfilm.de
 www.hoerfilm.de


 

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