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Im sportlichen Bereich ist die Koordination definiert als das Zusammenwirken von Zentralnervensystem und Muskulatur innerhalb eines gezielten Bewegungsablaufes (HOLLMANN/HETTINGER). Man unterscheidet zwischen der intramuskulären Koordination, bei dem das Zusammenwirken zwischen Nerven und Muskeln innerhalb eines Muskels verstanden wird, und der intermuskulären Koordination, die sich auf das Zusammenwirken mehrerer Muskeln bezieht. Indikatoren für eine gute Koordination in Sport sind Bewegungspräzision, Bewegungsfluss, Bewegungsrhythmus und Bewegungstempo. Die koordinativen Fähigkeiten zählen neben den konditionellen Fähigkeiten zu den sportmotorischen Fähigkeiten. Die Einteilung der koordinativen Fähigkeiten ist in der Sportwissenschaft ein umstrittenes Thema. Zu der gängigsten Variante zählt die Gliederung in Reaktionsfähigkeit, Umstellungsfähigkeit, Kopplungsfähigkeit, Rhythmisierungsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit, Differenzierungsfähigkeit und Differenzierungsfähigkeit.