Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)

 

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Kopplungsfähigkeit

Die Kopplungsfähigkeit ist ein Hauptbestandteil der koordinativen Fähigkeiten. In allen Mannschaftssportarten und Rückschlagsportarten ist die Kopplungsfähigkeit die dominierende Fähigkeit. Sie ist gekennzeichnet durch die Koordination von Teilkörpern. Die einzelnen Teilimpulse können simultan oder sukzessiv koordiniert werden, um den Bewegungsfluss, den Bewegungsrhythmus, Bewegungstempo und Bewegungspräzision zu gewährleisten. Die einzelnen Teilkörper müssen zeitlich, räumlich und kraftmäßig aufeinander abgestimmt sein. Die Kopplungsfähigkeit ist eng mit den biomechanischen Prinzipien verbunden, die zur Erklärung von Teilimpulsen mit einbezogen werden müssen.

Beispiel aus dem Blindenfußball: Beim Torschuss ist die Koordination von Teilbewegungen ausschlaggebend für eine optimale Technik zum erzielen eines Tores. Die Kraft um den Ball zu beschleunigen resultiert nicht nur aus der Beschleunigung des Fußes, sondern durch den Einsatz von Beinmuskulatur und Rumpfmuskulatur. Der Rumpf übernimmt dabei die Funktion des Übertragungsgliedes.

 

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