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In Gesprächen mit Vertretern der IBSA und anderen internationalen Blindenfußballexpertenhaben wir zahlreiche Auslegungen, Klarstellungen und Erläuterungen zu den Blindenfußballregeln bekommen, die nachfolgend aufgeführt sind.
Wenn das Spielfeld 40m lang und 20 m breit ist, ergeben sich drei Ruferzonen, die jedoch nicht gleich groß sind, sondern: 10x20 m, 20x20 m und 10x20 m. (Dies ist so, auch wenn in den Regeln von drei Dritteln die Rede ist.)
Evtl. wird diese Regelung ab 2009 verändert.
In der Praxis findet zur Beschreibung des Balles auch die Regelung für Futsal der Sehenden anwendung:
Der Ball muss sprungreduziert sein. Lässt man den Ball aus einer Höhe von 2m auf festen, glatten Untergrund fallen, darf er 65-85 cm hoch springen.
Wer muss wann Voy rufen:
In Deutschland ist es gebräuchlich, dass ab einer Entfernung von 3m zum ballführenden Spieler Voy gerufen werden muss. international gibt es dafür jedoch keine offizielle Festlegung (der IBSA).
„Das Eingreifen des Torwarts in das Spiel außerhalb des Torwartraums wird mit einem Strafstoß bestraft." Dies gilt im jeden Fall, wenn der Ball im Spiel ist. Aber auch wenn der Ball nicht im Spiel ist, darf der Torwart seinen Torwartraum nicht verlassen, um zum Beispiel bei einer Auswechselung einen Spieler auf seinen Platz zu führen oder bei einem Freistoß beim Bauen einer Mauer zu helfen.
Wenn der Torwart den Torwartraum verlässt, wenn der Ball nicht im Spiel ist, wird er zuerst ermahnt und erhält im Wiederholungsfall die Gelbe Karte.
Wenn der Ball hinter der Torauslinie ins Aus geht, darf der jeweilige Torwart seinen Torwartsraum verlassen, um den Ball zu holen; allerdings darf er hierbei nur im Ausnahmefall das Spielfeld außerhalb seines Torwartraumes betreten.
Wenn der Torwart den Torwartsraum bewusst verlässt, wenn der Ball im Spiel ist, erhält er ohne Vorwarnung die Gelbe Karte. Immer dann, wenn der Torwart die Gelbe Karte erhalten hat, weil er den Torraum verlassen hat, kommt es zusätzlich zu einem 6-Meter Strafstoß.
Spielt ein Mitspieler seinem Torwart den Ball zu (nachdem o.g. Bedingungen erfüllt sind), dann darf dieser den Ball nur mit dem Fuß annehmen und nicht mit der Hand abwerfen
Jede Mannschaft hat maximal drei Rufer und zwar: Den Torwart, den Coach und den Torguide.
Während des Spieles (egal ob der Ball im Spiel ist oder nicht) ist jeweils immer nur ein Rufer jeder Mannschaft dafür zuständig, seine Mannschaft zu dirigieren und zwar der, in dessen Ruferzone sich der Ball befindet.
(Dies weicht von der bisherigen Praxis in deutschland ab, dass die Rufer nur die Spieler in ihrer Ruferzone rufen dürfen, egal, wo der Ball sich gerade befindet.
Der Dritte Schiedsrichter führt eine Statistik, in welcher er die Verstöße zu diesem Punkt festhält. Der erste Schiedsrichter entscheidet in Absprache mit dem zweiten und dritten Schiedsrichter, wann er einen Rufer verwarnt bzw. ihm eine Gelbe oder Rote Karte zeigt.