Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)

 

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Blindentennis


Auch mit Seheinschränkung kann man Tennis spielen. Sehende, sehbehinderte und blinde Spielerinnen und Spieler können antreten auf einem verkleinerten Feld, mit einem rasselnden Ball und Linien, die mit den Füßen fühlbar sind.

Außergewöhnlich, herausfordernd und inklusiv - das ist Blindentennis!

Direktlinks:

Pressebilder

Erster Blindentennis-Workshop in Deutschland im April/Mai 2016 - Pressebild 1 zum Download (Klick aufs Bild) - Bildnachweis: Aktion Mensch/Bause

Erster Blindentennis-Workshop in Deutschland im April/Mai 2016 - Pressebild 1 zum Download (Klick aufs Bild) - Bildnachweis: Aktion Mensch/Bause

Erster Blindentennis-Workshop in Deutschland im April/Mai 2016 - Pressebild 1 zum Download (Klick aufs Bild) - Bildnachweis: Aktion Mensch/Bause

Erster Blindentennis-Workshop in Deutschland im April/Mai 2016 - Pressebild 2 zum Download (Klick aufs Bild) - Bildnachweis: Aktion Mensch/Bause

Erster Blindentennis-Workshop in Deutschland im April/Mai 2016 - Pressebild 3 zum Download (Klick aufs Bild) - Bildnachweis: Aktion Mensch/Bause

Erster Blindentennis-Workshop in Deutschland im April/Mai 2016 - Pressebild 3 zum Download (Klick aufs Bild) - Bildnachweis: Aktion Mensch/Bause

Erster Blindentennis-Workshop in Deutschland im April/Mai 2016 - Pressebild 4 zum Download (Klick aufs Bild) - Bildnachweis: Aktion Mensch/Bause

Erster Blindentennis-Workshop in Deutschland im April/Mai 2016 - Pressebild 4 zum Download (Klick aufs Bild) - Bildnachweis: Aktion Mensch/Bause

Erster Blindentennis-Workshop in Deutschland im April/Mai 2016 - Pressebild 5 zum Download (Klick aufs Bild) - Bildnachweis: Aktion Mensch/Bause

Erster Blindentennis-Workshop in Deutschland im April/Mai 2016 - Pressebild 5 zum Download (Klick aufs Bild) - Bildnachweis: Aktion Mensch/Bause

Erster Blindentennis-Workshop in Deutschland im April/Mai 2016 - Pressebild 6 zum Download (Klick aufs Bild) - Bildnachweis: Aktion Mensch/Bause

Erster Blindentennis-Workshop in Deutschland im April/Mai 2016 - Pressebild 6 zum Download (Klick aufs Bild) - Bildnachweis: Aktion Mensch/Bause

Erster Blindentennis-Workshop in Deutschland im April/Mai 2016 - Pressebild 7 zum Download (Klick aufs Bild) - Bildnachweis: Aktion Mensch/Bause

Erster Blindentennis-Workshop in Deutschland im April/Mai 2016 - Pressebild 7 zum Download (Klick aufs Bild) - Bildnachweis: Aktion Mensch/Bause

Erster Blindentennis-Workshop in Deutschland im April/Mai 2016 - Pressebild 8 zum Download (Klick aufs Bild) - Bildnachweis: Aktion Mensch/Bause

Erster Blindentennis-Workshop in Deutschland im April/Mai 2016 - Pressebild 9 zum Download (Klick aufs Bild) - Bildnachweis: Aktion Mensch/Bause

Erster Blindentennis-Workshop in Deutschland im April/Mai 2016 - Pressebild 9 zum Download (Klick aufs Bild) - Bildnachweis: Aktion Mensch/Bause

Der erste Blindentennis-Workshop Deutschlands

Beim 1. Deutschen Blindentennis-Workshop stellten der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) und die Gold-Kraemer-Stiftung die außergewöhnliche Sportart vor. 40 begeisterte Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter zwischen 12 und 50 Jahren kamen dazu Ende April 2016 nach Köln. Die blinden und sehbehinderten Sportinteressierten konnten erstmals Blindentennis kennenlernen und ausprobieren. Mit Odette Battarel und Amanda Green waren zwei erfahrene sehbehinderte Spielerinnen aus London angereist, die 2007 die Sportart in England eingeführt und seither ständig weiterentwickelt haben.

Video "Der erste Blindentennis-Workshop Deutschlands"

Regeln und Entwicklung

Tennis ist ein Ballsport, bei dem ein Ball in rasantem Tempo durch die Luft geschlagen wird und nur einmal auf dem Boden auftippen darf. Damit ein vollblinder Mensch eine reele Chance hat, den Ball zu verfolgen und ihn zu retournieren, müssen die Regeln und Modalitäten des gewöhnlichen Tennis angepasst werden.

  • Gespielt wird entweder auf einem Badmintonfeld oder ausschließlich im Aufschlagfeld eines Tenniscourts. Je nach dem, ob Einzel oder Doppel gespielt wird, gilt die entsprechende Begrenzung.
  • Grund- und T-Linie sowie Außenbegrenzung sind mit einem Klebeband mit rauer Oberfläche abzukleben, unter dem eine mit dem Fuß tastbare, ca. 2 mm starke Schnur verlegt wird.
  • Die Höhenmaße des Netzes sind innen 80 und außen 85 cm. Die neueste Spielpraxis in England benutzt ein gewöhnliches Tennisnetz.
  • Das Racket (Schläger) hat eine Länge von maximal 56 cm (ein im Handel erhältliches Junior Racket). In England wird mit einem Juniorenracket von 51 cm (21“) Länge gespielt, wie es auch im Short Tennis Anwendung findet.
  • Gespielt wird mit einem Softball, der mit Metallstiften gefüllt ist, die während der Bewegung klappern. Die USA propagieren einen gewöhnlichen Tennisball, in dessen Mitte eine Schelle steckt. Der Ball ist schwerer und kann somit nicht so hoch springen.
  • Der Ball wird in verschiedenen Farben angeboten, und der Aufschläger hat die Wahl der Farbe.
  • Personen, die in die Kategorie B1 (vollblind) eingestuft werden, spielen mit einer Augenbinde.
  • Für sie darf der Ball maximal dreimal den Boden berühren, bevor sie ihn zurückschlagen müssen.
  • Personen mit einer höher klassifizierten Sehbehinderung müssen den Ball zurückspielen, nachdem er maximal zweimal den Boden berührt hat.
  • Voll sehende Personen müssen den Ball nach einer Bodenberührung returnieren.
  • Das Vollieren (Zurückspielen des Balls, ohne dass er zuvor den Boden berührt hat) ist nur zwischen Personen mit gleicher Sehvermögensklassifizierung gestattet.

Im Jahr 1990 fand in Japan das erste Blindentennisturnier statt. Als Erfinder des Sports gilt Miyoshi Takei (1968 – 2011), dessen größte Herausforderung die Entwicklung eines Tennisballs war, der vom Spieler lokalisieren werden kann. Als Ergebnis wird noch heute ein Softball verwendet, in dessen Zentrum ein Showdownball platziert wird. Im Jahr 2006 stellten japanische Vertreter das Blindentennis der ITF vor und konnten 2007 der offiziellen Einführung des Sports in England beiwohnen. Taiwan und China folgten in den Jahren danach.

Informationspaket zum Blindentennis

In den folgenden Dokumenten finden Sie Hintergrundinfos, die Ihnen helfen, selbst einen Trainingsbetrieb aufzubauen. Das Infospaket wurde zusammengestellt von Niklas Höfken von der  Gold-Kraemer-Stiftung.

1.       Einführung und Inhaltsübersicht (530 KB)

2.       Geschichte (503 KB)

3.       Regeln (500 KB)

4.       Material (521 KB)

5.       Übungen (536 KB)

6.       Literaturtipps (523 KB)

 

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Trainingsorte und -zeiten

Köln

Di 18-19 Uhr B1 (vollblind)
Di 19-20 Uhr B2/B3 (sehbehindert)
Halle des Tennis Club Weiden, Kronstädter Straße, 50858 Köln
Infos bei  Niklas Höfken, Tel: 015785965424

Rostock

Infos zum Training bei  Chris Kaplan

Ansprechpartner in der DBSV-Geschäftsstelle:


Reiner Delgado, Sozialreferent
Tel: 030-285387-240

 Mail an Reiner Delgado

 

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