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Berlin, 08. Juni 2007
Selbst sehende Fahrgäste haben manchmal schon Probleme, sich im öffentlichen Personenverkehr zu orientieren - aber wie kommen eigentlich blinde und sehbehinderte Menschen zurecht, die weder den ausgehängten Fahrplan, noch einen Wagenstandsanzeiger oder die Nummer am Bus entziffern können? Wie kann gewährleistet werden, dass ihnen die gleichen Informationen angeboten werden wie sehenden Menschen, jedoch in einer für sie wahrnehmbaren Form?
Zu genau dieser Frage fand vom 01. bis zum 03. Juni 2007 in den Räumen des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes in Nürnberg eine Fachtagung des "Gemeinsamen Fachausschusses für Umwelt und Verkehr" statt. Rund 80 Teilnehmer, darunter Mitarbeiter von Selbsthilfeorganisationen, Vertreter von Verkehrsbetrieben, Orientierungs- und Mobilitätstrainer, wissenschaftliche Berater, Projektverantwortliche und Anbieter bereits verfügbarer und in der Entwicklung und Erprobung befindlicher Systeme aus Deutschland, Österreich, Italien, Tschechien und aus der Schweiz brachten ihren Sachverstand und ihre Erfahrungen ein. Sie verständigten sich auf Eckpunkte eines Anforderungsprofils, das spätestens bis zum 15. Oktober 2007 vorliegen soll. Einen ausführlichen Bericht finden Sie auf unserer Extraseite zur Fachtagung
Im "Gemeinsamen Fachausschuss für Umwelt und Verkehr (GFUV)" sind vertreten:
Volker Lenk Pressesprecher Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) Rungestraße 19 10179 Berlin Telefon: (030) 28 53 87-14 Fax: (030) 28 53 87-20 E-Mail: v.lenk@dbsv.org