Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)

 

Sie sind hierStartseite > Presse > Pressemitteilungen > 2008 >  Hörfilmpatenschaften erweitern Hörfilmangebot für Blinde und Sehbehinderte

Hörfilmpatenschaften erweitern Hörfilmangebot für Blinde und Sehbehinderte

Berlin, 12. März 2008

Pfizer Deutschland übernimmt erste Hörfilmpatenschaft

Das Konzept Hörfilmpatenschaften wurde erstmals am 11. März 2008 anlässlich der Verleihung des 6. Deutschen Hörfilmpreises präsentiert.

Die Initiatoren des Projekts (www.hoerfilm-patenschaften.de), der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband und die Deutsche Hörfilm gGmbH, möchten damit das Angebot qualitativ hochwertiger Hörfilme für blinde und sehbehinderte Menschen ausweiten. Die Paten übernehmen vollständig oder anteilig die Kosten für eine Hörfilm Produktion und machen dadurch blinden und sehbehinderten Menschen einen weiteren Film mit Audiodeskription zugänglich. Sie können so das Leben blinder und sehbehinderter Menschen bereichern und ihnen Freude bereiten.

Zurzeit suchen die beiden folgenden Hörfilmproduktionen einen Paten: der Eröffnungsfilm der diesjährigen Berlinale "Shine a Light" von Martin Scorsese und der prämierte Dokumentarfilm "Blindsight", der die Geschichte einer Gruppe blinder Kinder auf Expedition im Himalaya erzählt.

Die Pfizer Deutschland GmbH hat mit "Tuyas Hochzeit" (China, 2006) die erste Hörfilmpatenschaft übernommen. Das Portrait einer mongolischen Hirtin wurde 2007 mit dem Goldenen Bären der 57. Berlinale ausgezeichnet.

"Wir sind stolz, der erste Hörfilmpate zu sein - noch dazu mit einem so schönen Film wie 'Tuyas Hochzeit'. Wir hoffen, dass noch viele unserem Beispiel folgen werden", sagt Michael Klein, Mitglied der Geschäftsführung von Pfizer Deutschland. "Uns ist es ein besonderes Anliegen, dass alle Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können." Der forschende Arzneimittelhersteller Pfizer ist zum dritten Mal Hauptsponsor des Deutschen Hörfilmpreises und engagiert sich mit mehreren Projekten für Menschen mit Behinderungen.

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer zusätzlichen Audiodeskription (AD) versehen. Akustischen Untertiteln vergleichbar beschreibt die AD in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekors. Die Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.

Pressekontakt:

Christoph Götz Publicis Consultants I Deutschland GmbH Chausseestraße 8, 10115 Berlin Fon: 030 / 820 82 - 508 Fax: 030 / 820 82 - 111 Email: christoph.goetz@publicis-consultants.de

Kontakt:

Deutscher Hörfilmpreis c/o Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) Rungestraße 19, 10179 Berlin Volker Lenk Pressesprecher Fon: 030 / 285387 - 140 Fax: 030 / 285387 - 20 E-Mail: v.lenk@dbsv.org

 

Suche und Einstellungen

Darstellung

Partner

  • Logo: Woche des Sehens
  • Logo: Blindenstiftung Deutschland
  • Logo: Deutsche Hörfilm gGmbH
  • Logo: Deutscher Hoerfilmpreis
  • Logo: BIK
  • Logo: CASBLIP
  • Logo: Aura Hotel