Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)

 

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In Museen muss man nicht sehen

15. Oktober Internationaler Tag des Weißen Stockes

 

Berlin/Essen, 14. Oktober 2010   Am „Internationalen Tag des Weißen Stockes“ der Vereinten Nationen findet auf der Zeche Zollverein in Essen eine Tagung zum Thema blinden- und sehbehindertengerechte Museen statt. Die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wird von der Koordinierungsstelle Tourismus im Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) ausgerichtet.

 

Ausstellungen können auch blinden und sehbehinderten Besuchern einiges bieten. Aber was benötigt ein sehbehinderter  Mensch, um sich im Museum zu orientieren? Welche Lösungen gibt es, wenn ein Exponat zu groß oder zu wertvoll ist, um abgetastet zu werden? Wie sollte man ein Ausstellungsstück beschreiben, damit ein blinder Mensch es sich vorstellen kann?

 

Diese und weitere Fragen möchte die Tagung „Kultur für alle“ beantworten. Das Interesse der deutschen Museen ist groß – nicht ohne Grund, denn laut WHO-Zahlen gibt es 1,2 Mio. blinde und sehbehinderte Menschen in Deutschland, eine nicht zu unterschätzende Zielgruppe.

 

Weitere Infos unter:  Externer Link www.museen-fuer-blinde.dbsv.org

 

Dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) gehören 20 Landesorganisationen mit rund 40.000 Mitgliedern an. Als Dachverband des Blinden- und Sehbehindertenwesens verfolgt der DBSV das Ziel, die soziale Stellung der blinden und sehbehinderten Menschen in Deutschland zu verbessern und ihre gesellschaftliche wie auch berufliche Eingliederung zu fördern.

 

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