Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)

 

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Vom 06.08. – 10.08. 2010 wurde in Zusammenarbeit des BBSB und DBSV eine Städtefreizeit nach Dresden durchgeführt. Am Freitag, den 06.08.10 machten sich 8 Teilnehmer und 4 Begleitpersonen auf den Weg nach Dresden. Nach der etwa 6-stündigen Fahrt ließ man den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen gemütlich ausklingen.

Am nächsten Tag wurde der Gemütlichkeit jedoch Einhalt geboten. Wir bekamen eine Stadtführung für Blinde und Sehbehinderte durch die Altstadt. Hierbei sahen wir die Semperoper, welche das berühmteste Opernhaus Dresdens und zudem, wie viele andere Sehenswürdigkeiten auch eine Rekonstruktion ist. Dies bedeutet, dass die Gebäude während des zweiten Weltkrieges zerstört und nachträglich wieder aufgebaut wurden. Neben der Semperoper besichtigten wir den Vorplatz des Zwinger (im 18 Jahrhundert Location für Feiern des Königs August dem starken), bekamen einiges zum berühmten Hotel Kimpinski, der teuersten absteige Dresdens erzählt (sogar Barack Obama nächtigte schon dort), liefen einmal rund um das Schloss und bekamen zu guter Letzt einiges über die Frauenkirche (ebenfalls eine Rekonstruktion) erleutert.

Am Nachmittag des Selben Tages besuchten wir das Hygienemuseum Dresden. Wiedererwartend ging es hier jedoch nicht um die Körperhygiene sondern viel mehr um den inneren Aufbau des menschlichen Körpers. So konnte man Beispielsweise taktile Nachbildungen von Muskelzellen und ähnlichem bestaunen.

Am nächsten Tag machten wir eine Kutschfahrt durch die Altstadt und spazierten hinterher an der Elbe entlang. Laufen macht hungrig – und so kehrten wir anschließend in einem Biergarten ein und genossen das schöne Wetter.

Das Maißner Porzellan ist sicher jedem ein Begriff. – am dritten Tag unserer Reise bekamen wir eine Führung für Blinde und Sehbehinderte durch die Porzelanmanufaktur Maißen. Wir dürften Porzellan im rohen, halbfertigen und komplett fertigen Zustand anfassen und bekamen darüber hinaus noch eine Ganze Menge mehr über das maißner Porzellan und dessen aufwändige Herstellung erleutert. Den Nachmittag verbrachten wir in Maißen und ließen auch diesen Tag mit einem letzten gemeinsamen Abendessen ausklingen.

Am Nächsten morgen traten wir die Heimreise an, jedoch nicht ohne vorher zu versichern, wieder einmal nach Dresden zu fahren, da diese Stadt auf alle Fälle eine weitere Reise wert ist.

 

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