Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)

 

Sie sind hier:Startseite >Ratgeber >Betroffenengruppen >taubblinde und hörsehbehinderte Menschen > Taubblind, na und ...?

Taubblind, na und ...?

Broschüre für hörsehbehinderte und taubblinde Menschen des gemeinsamen Fachausschusses hörsehbehindert / taubblind

Impressum

Redaktion: Saskia Döring, Ruth Zacharias und Reiner Delgado

Autoren: Oliver Ley, Thomas Brumann, Clemens Hoppe, Ursula Benard, Erich Stürzenhofegger, Ines Schäfer, Regina Berg, Andreas Pour, Ute Weiberg-Gerke

Der Gemeinsame Fachausschuss hörsehbehindert/taubblind dankt den Autoren für ihre Mitarbeit!
Fotos: DBSV-Archiv, D.Prokopy, S.Schobbert

Wir danken für die Förderung dieser Broschü

  • dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales
  • der Lotterie Glücksspirale

Diese Broschüre erhalten Sie auch gedruckt in Schwarzschrift oder Blindenschrift beim
DBSV, Reiner Delgado, Rungestraße 19, 10179 Berlin
Tel: 030-285387240,  Mail

Vorwort

Liebe Leserin,
lieber Leser,

Usher I: Manche gehörlose Menschen werden durch eine zusätzliche Augenkrankheit langsam blind. Das ist für die Betroffenen eine schreckliche Nachricht. Aber auch, wenn man nicht mehr hören und sehen kann, geht das Leben weiter. In diesem Heft berichten vor allem taubblinde Menschen selbst. Sie erzählen, wie sie im Alltag zurechtkommen. Sie berichten, wie sie mit anderen sprechen, wie sie auf der Straße gehen können, wie sie im Haushalt arbeiten und den Computer bedienen. Und noch vieles mehr. Dieses Heft ist keine vollständige Anleitung für taubblinde Menschen. Es soll Beispiele zeigen. Wer diese liest, bekommt vielleicht Mut. Es gibt viele Adressen, wo man Hilfe bekommt und alles lernen kann, was hier beschrieben wird. Dieses Heft ist von den Mitgliedern des Gemeinsamen Fachausschusses hörsehbehindert/taubblind entworfen und herausgegeben worden. Wir danken aber besonders allen, die einen Beitrag für die Broschüre geschrieben haben. Vor allem danken wir den taubblinden Menschen, die einen Text für die Broschüre geschrieben haben. Diese Texte sind hier so, wie sie von den Taubblinden geschrieben wurden.
Wolfgang Angermann

Miteinander Reden, wie geht das?

Lormen

Lormen (benannt nach dem taubblinden Erfinder Hieronymus Lorm) sind Berührungen der Hand. Dabei bedeutet jede einzelne Berührung einen Buchstaben des Alphabets. Man tippt jeden Buchstaben in die Hand des Taubblinden.

Taktiles Gebärden

Da das Buchstabieren über das Lorm-Alphabet lange dauert, sprechen erblindete Gehörlose lieber mit der Gebärdensprache. Die Gebärden werden so gemacht, dass sie mit den Händen gefühlt werden können. Dabei legt der Taubblinde beide Hände auf die Hände der Person, die gebärdet.

Gebärdensprache

Einige sehbehinderte Gehörlose benutzen die Deutsche Gebärdensprache (DGS) bei gutem Licht und taktile Gebärden, wenn es zu dunkel ist. Zusätzlich zu den taktilen Gebärden verwenden erblindete Gehörlose auch das Daktylieren. Beim Daktylieren kann die taubblinde Person das Fingeralphabet für Gehörlose von den Händen seines Gesprächspartners abfühlen.

Brailleschrift

Die Brailleschrift besteht aus fühlbaren Punkten. Ein Zeichen kann aus sechs Punkten bestehen. Zum Schreiben kann man eine Brailleschreibmaschine oder eine Tafel benutzen. Es gibt Zeitschriften und Bücher in Brailleschrift. Diese sind meistens in der Kurzschrift gedruckt. In der Kurzschrift sind viele Worte abgekürzt.

Ich behalte meine Muttersprache!

Von Clemens Hoppe

Ich bin gehörlos geboren. Gebärdensprache ist meine Muttersprache. Ich liebe die Gebärdensprache. Mit 14 Jahren war ich Nachtblind, später begann mein Gesichtsfeld sich einzuschränken. Dass ich das Usher-Syndrom hatte erfuhr ich aber erst später. Ich bekam auch den Grauen Star und als ich 28 war, wurde deshalb mein linkes Auge operiert. Die OP hat nicht geklappt, danach konnte ich auf dem linken Auge gar nichts mehr sehen. Vor der OP konnte ich noch Gebärden erkennen, nach der OP nicht mehr. Das war sehr schwer für mich! Meine Mutter hat einfache Gebärden an meinem Körper gemacht; ich sollte auch Lormen lernen. Aber das hat mir nicht gefallen, weil ich als Gehörloser viele Worte nicht verstehe. Ich habe oft nicht verstanden was die Leute von mir wollten. Dann lernte ich die Selbsthilfegruppe Usher-Betroffene und Taubblinde in Recklinghausen kennen. Dort wurde viel taktil gebärdet. Ich habe es geübt und es hat mir sehr gut gefallen! Seitdem gebärde ich immer taktil. Manchmal ist es schwierig, weil ohne Mundbild die Gebärden gleich aussehen. Aber man kann das Wort umschreiben oder die Gebärde ein bisschen verändern. Das klappt gut. Wenn ich ein Wort nicht verstehe, kann man mir es auch buchstabieren. Das ist kein Problem. Ich habe leider die Erfahrung gemacht, dass vor allem Gehörlose Hemmungen haben, eine taubblinde Person beim Gespräch anzufassen. Aber allgemein ist die Kommunikation mit Gehörlosen oder gut gebärdenden Hörenden für mich kein Problem, auch bei Vorträgen bekomme ich so alles mit. Die Kommunikation ist schnell und flüssig. Ich kann auch lormen, aber die Taktile Gebärdensprache ist meine Sprache, damit fühle ich mich wohl. Ich bin froh, dass ich meine Muttersprache behalten konnte!

Ich lorme lieber

von Thomas Brumann

Ich bin von meiner Geburt an gehörlos und Usher-betroffen, als Einziger in der Familie. Bis zum Jahr 2002 konnte ich sehr gut sehen. Seit 2003 hat mein Sehvermögen sich sehr verschlechtert. Seit meinem 40. Lebensjahr sehe ich nur noch unscharf und verschwommen. Deshalb war die Verständigung mit meiner Familie und Freunden nicht mehr möglich. Durch einen Tipp des Landschaftsverbandes bin ich auf die Fachgruppe BSV Westfalen für Taubblinde und Hörsehbehinderte gestoßen. Im April 2003 fuhr ich nach Hattingen für einen Tag zur Reha-Woche der Fachgruppe. Ich habe gesehen, wie die Dolmetscher vielen Taubblinden lormten und taktil gebärdeten. Ich fand beides sehr interessant. So konnte ich wieder mit anderen sprechen. Zuvor habe ich mit meiner Familie und Freunden in Lautsprache gesprochen. Nur mit Gehörlosen und Schwerhörigen habe ich immer gebärdet. Das alles hat mich sehr beeindruckt. Ich habe schon 1998 im Taubblindenwerk Hannover das Lormen kennen gelernt. Aber ich habe es schnell wieder vergessen, da ich noch sehr gut vom Mund ablesen konnte. Im April 2004 nahm ich zum ersten Mal selbst an einem Lormkurs bei der Reha-Woche teil. Anfangs war es nicht so einfach. Erst nach vielen Übungen wurde ich immer besser. Anfangs konnte ich nur Buchstaben und Wörter verstehen. Später auch längere Sätze. Aber trotzdem brauchte es Zeit. Meine Familie und Freunde können nicht lormen und schreiben oft stattdessen Großbuchstaben in meine Hand - ich kann das auch gut verstehen. Mit meinen taubblinden Freunden lorme ich meistens und mit den Hörsehbehinderten gebärde ich taktil zum größten Teil und zum anderen Teil lorme ich mit ihnen. Ich persönlich bevorzuge das Lormen, weil mehr Wörter oder längere Sätze gebildet werden können.

Wie komme ich zu Hause klar?

Interview mit Regina Berg vom Deutschen Taubblindenwerk Hannover

DBSV: Frau Berg, wie arbeiten sie mit taubblinden Menschen?
Regina Berg: Ich bin Rehabilitationslehrerin für Blinde und Sehbehinderte. Ich unterrichte beim Deutschen Taubblindenwerk Hannover Orientierung und Mobilität und auch lebenspraktische Fähigkeiten. Mit den Reha-Teilnehmern spreche ich mit Gebärdensprache, taktilen Gebärden, Lormen oder großer Schrift. Wir benutzen auch Bilder oder eigene abgesprochene Zeichen. Jeder hat seine ganz eigene Sprache, und ich stelle mich darauf ein.
DBSV: Was sind lebenspraktische Fähigkeiten?
Regina Berg: Das sind vor allem Dinge, die man im Haus macht. Essen und Essen zubereiten, sauber machen, waschen, kochen. Für Leute, die nicht sehen und hören können, gibt es viele Tricks, um all das trotzdem zu können.
DBSV: Gibt es ein paar Beispiele?
Regina Berg: Wir üben, in der Küche Ordnung zu halten, so dass man alles leicht wieder findet. Man kann sich angewöhnen, das Messer immer an der Kante von Kühlschrank zur Arbeitsplatte hinzulegen. So kann man es immer leicht wieder finden. Wenn jemand noch etwas sieht, ist es wichtig, viele Kontraste in der Wohnung zu haben. Also die Farben von allen Gegenständen müssen sich gut unterscheiden.
DBSV: Wie kann man merken, dass im Topf das Wasser kocht?
Regina Berg: Man kann fühlen, ob schon viel Dampf aus dem Topf kommt. Am besten benutzt man oft einen Wasserkocher. Es gibt noch viele andere Tricks: Beim Kochen kann man alles mit einem Messlöffel einteilen. Um etwas besser zu schütten, kann man ein kleines Kännchen benutzen. Öl kann man leichter fühlen, wenn es kalt ist.
DBSV: Wie werden taubblinde Menschen morgens rechtzeitig wach?
Regina Berg: Es gibt noch keinen besonderen Wecker für Taubblinde. Aber man kann Uhren benutzen, an die ein Vibrationskissen angeschlossen wird. Auch ein Handy mit Vibrationsalarm ist gut. Es gibt Zeitschaltuhren, an die man viele Geräte anschließen kann, z.B. eine starke Lampe oder einen Ventilator. Wenn man noch etwas sehen kann, ist es sehr wichtig, dass man die richtigen Sehhilfen hat. So kann man vieles noch selbst erkennen.
DBSV: Wie können taubblinde Menschen mit anderen Menschen reden?
Regina Berg: Man kann sich viele Dinge auf Karten vorbereiten. Z.B.: „Ich möchte fünf Brötchen.“ „Schreiben sie mir den Preis in die Hand.“ „Wie viel Uhr ist es?“ Es ist wichtig, auf die anderen Leute zuzugehen und seine Angst zu überwinden.
DBSV: Wie kann man all diese Dinge lernen?
Regina Berg: Es gibt Unterricht in lebenspraktischen Fähigkeiten. Da wird alles gemeinsam ausprobiert und besprochen, wie man Dinge am besten macht. Für jeden taubblinden Menschen gibt es ganz besondere Tricks. Einen solchen Unterricht kann man im Deutschen Taubblindenwerk bekommen.

Was kann ich den ganzen Tag zu Hause machen?

Von Ruth Zacharias

„Die Hände eines taubblinden Menschen schreien nach Beschäftigung" (Peter Hepp)

Eines Tages erreicht uns ein Fax-Brief - handschriftlich, schwer zu lesen und zu verstehen: „Gerhard hat immer schlechte Laune. Immer Langeweile. Keine Beschäftigung. Ich kann das nicht immer aushalten …"
Wenige Wochen danach sind sie zum Urlaub im Storchennest. Gerhard ist erst kurze Zeit blind. Beide sind gehörlos. Gerhard geht in den Hobbyraum. Auf dem Tisch liegen viele Materialien, die er sorgfältig untersucht: Perlen, unterschiedlich groß, aus Holz, Plastik, Glas - Bast und Leder, Wolle und Webrahmen, Papier, Bänder und Schnüre, Korken und Schaumkugeln, Kastanien und Eicheln, Spiele …
Er tastet. Er überlegt. „Ich will Wolle und Rahmen nehmen", entscheidet er sich. Dann wird viel geübt. Seine Frau schaut zu.
Sie staunt. Sie hilft ihm. Kleine Wollteile entstehen auf dem Rahmen. Nach und nach werden sie so, dass sie verwendet werden können. „Wir nehmen Wolle und Rahmen mit nach Hause", erklären sie zur Abfahrt. „Langeweile ist vorbei. Gerhard geht es besser."
Nach einigen Wochen kommt wieder ein Fax-Brief. „Viele Teile sind fertig. Großer Beutel voll. Bringen alles mit, wenn wir kommen."
Gerhard ist stolz, als er alles auspackt, was er hergestellt hat. Gemeinsam überlegen wir, was aus den Teilen werden kann. „Wir nähen Taschen für Kinder daraus", heißt es schließlich.

Die Hände eines taubblinden Menschen schreien nach Beschäftigung … Unendlich viele Materialien - neben den genannten - sind geeignet, aus denen etwas gebastelt werden kann. Speckstein, Holz und Ton sind ebenfalls geeignet. Auch Arbeiten im Haushalt sind möglich.
Die Umstellung ist schwer. Das Lernen ist mühsam. Der Geduldsfaden reißt oft. Kontakte zu Freunden pflegen hilft beim Lernen … „Geht jetzt prima", sagt Gerhard.

Kann ich auch noch allein raus gehen?

Von Ursula Benard

Michael zeigt Ludger den Stock-Jojo, der an Stock und Jacke befestigt werden kann. Braucht man beide Hände zum Lormen oder Gebärden, dann klemmt man den Stock einfach fest. Michael und Ludger sind müde, aber zufrieden und stolz auf den Erfolg. Sie haben in den vergangenen Tagen etwas geschafft! Das hätten sie selbst und auch ihre Angehörigen nicht für möglich gehalten.
Michael bei seinen ersten Übungen mit dem weißen Langstock und fühlbaren Kompass in einer Schule. Die Mobilitätslehrerin erklärt, wie er den Stock benutzen soll. Ein Gebärdendolmetscher übersetzt. Michael fragt zurück und alles wird übersetzt.
Ludger geht am vierten Tag seines Mobilitätstrainings mit seinem Langstock selbstständig eine große Runde in seinem Viertel. Es ist ein Weg von fast 30 Minuten über Bürgersteig und Feldweg - ohne Straßenüberquerung. Den ganzen Tag regnet es ununterbrochen, es haben sich riesige Pfützen auf allen Wegen gebildet. Ludger lässt sich nicht aus der Ruhe und dem Pendeltakt bringen - da spürt er den Wasserwiderstand einer solchen Pfütze, umgeht sie sorgfältig durch geschickte Stockbewegung. Die Pfütze ist genau vor dem Eingang seines Hauses. Dadurch geht er aus Versehen am Eingang vorbei. Die Pfütze hat ihm den Weg zu seinem Haus versperrt. Ludger bemerkt den Fehler, kehrt um und findet die Haustür. Ludger ist unendlich stolz, dass er diesen langen Rundweg völlig selbstständig gehen kann. Das hätte er sich nicht zugetraut,
Dieter benutzt nach drei Tagen einen Wegeplan. Er tastet mit dem Langstock den Weg. So kann er gleichzeitig in den Plan schauen. Er wollte den Stock vor allem nachts im Dunkeln benutzen. Aber er merkt: Der Stock hilft ihm auch am Tag. Seine Probleme mit dem Gleichgewicht sind mit Stock nicht so stark.
Michael und Dieter sind gehörlos von Geburt und ihr Sehvermögen wird zunehmend schlechter, das Gesichtsfeld wird immer enger und bei Dämmerung - im Herbst und Winter ab 16.00 Uhr - sind sie blind. Die drei haben ein Training in Orientierung und Mobilität gemacht. Die Kosten für den Lehrer und den Dolmetscher kann die Krankenkasse bezahlen. Im Abschnitt „Adressen“ findet man Mobilitätslehrer.

Kann ich auch noch arbeiten gehen?

Von Erich Stürzenhofegger

Ich arbeite in der Werkstatt für behinderte Menschen (Abkürzung: WfbM) in Lenkersheim. Täglich von Montag bis Freitag früh kommt ein Kleinbus zu mir zum Abholen von zu Hause und fährt nach Lenkensheim. Beim Feierabend bringt er mich wieder nach Hause. Die Kleinbusse, die Mitarbeiter von zu Hause abholen und nach der Arbeit nach Hause bringen, gehören den Busunternehmen. Die Busfahrtkosten übernimmt der Bezirk Mittelfranken. In der Elektrowerkstatt der WfbM muss ich die Stifte von Gleichstrommotoren in die Stecker stecken.
Die Motoren werden zur Verstellung von Außenspiegeln von LKW verwendet. Nach diese Steckermontage werden sie wieder zurück zur Spiegelfabrik gebracht, um die Außenspiegeln fertig zu montieren. Dann bekommt die Lastwagen-Hersteller Mercedes-Benz in Stuttgart die komplette Außenspiegeln zum Anschrauben. An dieser Steckermontage sind nur mein Arbeitskollege und ich beteiligt.
Leider kann ich mit ihm beim Sprechen nicht gut verstehen. In der Elektrowerkstatt arbeiten 16 Leute. Davon sind viele Arbeitskollegen geistig behindert. Sie können nicht fehlerfrei schreiben. Sie machen sehr vielen Rechtschreibfehler. Darum können sie auch nicht fehlerfrei lormen. Aber mit ihnen habe ich bei der Arbeit sehr oft geärgert und gelacht. Mein Gruppenleiter ist fast immer freundlich und nett zu mir. Er kann gut lormen. Mit ihm kann ich gut verstehen. Er ist sehr zufrieden mit meiner Arbeit und hat Rücksicht zu mir. Aber leider habe ich nicht viel Kontakt zu ihm, weil er fast immer in der ganzen WfbM unterwegs. Meistens muss er die elektrische Maschinen reparieren und warten. Und ich habe kaum Kontakt zu den Werkstattleiter der WfbM. Aber ich gehe oft zu den Sozialpädagoginnen, wenn ich irgendwelche Probleme habe. Sie lormen sehr gut und helfen mich sehr gerne. Ich bin sehr froh darüber. Und ich bin meistens sehr zufrieden mit meiner Arbeit in der Elektrowerkstatt. Wenn die Stifte von den Motoren schlecht oder krumm sind, habe ich manchmal Schwierigkeiten beim Stecken. Dann muss man sie gerade richten, damit man leichter stecken kann. Das macht mir viel Arbeit. Darum hat mein Gruppenleiter fast immer telefonisch über die schlechte Qualität bei der Spiegelfirma reklamiert. Ich will dort mit der Steckermontage weitermachen, solange ich noch immer gut sehen kann.
In der WfbM habe ich viele gute Freunde, die lormen können. Damit kann ich mit ihnen während der Pausen unterhalten.

Kann ich sogar am Computer arbeiten?

Taubblinde Menschen können mit dem Computer viele nützliche Dinge tun. Dafür müssen sie Blindenschrift können. Man kann sich Bücher oder Briefe einscannen und sie dann am Computer lesen. Man kann mit E-Mail Nachrichten an andere Leute schreiben und Nachrichten von anderen lesen. Man kann sich im Internet über vieles informieren.

Ines Schäfer berichtet über eine Computerschulung in Bad Meinberg: 16 Taubblinde und gehörlose Sehbehinderte haben an der Computerschulung in Bad Meinberg teilgenommen. Die Computerlehrer erklärten uns und die Dolmetscherinnen übersetzten in Lormen oder taktiles Gebärden und zeigten auch, wie man eine Taste gedrückt halten soll. Outlook Express macht uns wirklich große Freude. Dass wir mit hörenden oder taubblinden Freunden mailen können. Der Explorer bereitet uns Schwierigkeiten. Er erfordert viel Geduld, Konzentration und logisches Denken. In der ersten Woche war es für mich sehr anstrengend - es war schwierig, mich zu konzentrieren. In der letzten Woche lernte ich hauptsächlich viel Neues im Internet, da ich zu Hause Outlook schon einigermaßen gut beherrschte. Ende August hatte ich endlich ein offenes System bekommen.
Es ist sehr nett von Ulla Benard, dass sie für uns Taubblinde einen Computerkurs organisiert hat. Herzlichen Dank für die gute Unterstützung durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW und die Software AG-Stiftung aus Darmstadt.
12 Teilnehmer haben schon ihre eigene E-Mail-Adresse bekommen. Die vier anderen warten noch auf ihre Geräte. Ich wünsche euch viel Freude beim Arbeiten am PC.

Was ich alles wieder lernen kann

Von Andreas Pour

Ich heiße Andreas Pour und wurde am 27. August 1961 als gehörlos geboren. Erst mit fünf Jahren besuchte ich zwei Jahre lang den Kindergarten der Gehörlosenschule in meiner Geburtsstadt Leipzig. Dort lernte ich eine bessere Artikulation beim Sprechen. Die Fortschritte waren immer gut. Dann besuchte ich 10 Jahre die Gehörlosenschule. Nach sehr erfolgreichem Schulabschluss mit dem Prädikat „Auszeichnung mit Diplom" war ich 2 Jahre lang in der Berufsausbildung für Gehörlose in Berlin zum Mechaniker für Büromaschinen und Datenverarbeitung. Danach arbeitete ich bei der Kassentechnik in Leipzig. Anschließend bildete ich mich zum ersten gehörlosen Wirtschaftskaufmann der DDR weiter und arbeitete zehn Jahre lang im ehemaligen VEB Robotron-Anlagenbau Leipzig. Auf dem Arbeitsweg passierte ein Verkehrsunfall. Ich war fünf Stunden bewusstlos. Ich hatte eine leichte Gehirnerschütterung und einen schweren Parierbruch im rechten Oberschenkel. Zwölf Wochen lang musste ich im Krankenhaus bleiben. Einige Zeit nach dem Unfall wurden dann meine Augen schlechter. Deshalb bin ich seit Januar 1992 Frührentner.

Natürlich bin ich zufrieden, wenn ich zu Hause eine Beschäftigung habe, z. B. Computer, Lesegerät, Teletext, Hometrainer usw.. Außer Briefe und Faxe schreiben kann ich im Moment nichts weiter machen, weil sich mein Sehen sehr verschlechtert hat. Darum habe ich mich in Hannover im Taubblindenzentrum für eine Reha-Maßnahme angemeldet. Hier lerne ich das Schreiben mit zehn Fingern am PC, das ist gar nicht so schwierig. Außerdem lerne ich auch über Augenfunktionen und von den wichtigsten Augenkrankheiten. Ich denke, die Reha ist sehr gut, weil ich bald eine richtige Braillezeile für den Computer bekommen kann. Außerdem war mein Langstock kaputt, darum musste ich zum Augenarzt, wo ich ein Rezept für einen neuen Langstock bekommen habe und auch eine Befürwortung für die Braillezeile und das Tabli. Dank des Langstocks konnte ich selbständig in der Umgebung des Taubblindenzentrums spazieren gehen. Durch Schnee und Eis im Januar/Februar 2007 war das Mobilitätstraining ziemlich schwierig.

Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben selbst die Waschmaschine benutzen können, das habe ich im LPF-Unterricht gelernt. Meine Kleidung riecht gut und ist natürlich sauber. Das freut mich sehr, dass ich jetzt alleine waschen kann. Und natürlich gehe ich auch in die Lehrküche, wo ich für später einige Sachen lernen kann, z. B. den Umgang mit dem automatischen Eierkocher, das Nudeln Kochen mit Fleisch und Tomatensoße und vieles andere. Und auch Knöpfe annähen lerne ich dort. Das macht mir richtig Spaß, mit der Nadel zu arbeiten ohne es genau zu sehen.

Natürlich gibt es im Taubblindenzentrum auch ein Schwimmbad, damit bin ich sehr zufrieden, denn ich konnte sogar 1800 m in nur einer Stunde schwimmen. Seit September 1972 bin ich ein aktiver Schwimmer beim Gehörlosensportverein in Leipzig. Jede Woche gehe ich Schwimmen. Das macht mir richtig Spaß. Auch meine Sportfreunde sind nett zu mir. Das taktile Gebärden klappt gut, aber leider können sie nicht lormen.

1995 war ich erstmals in der Schweiz, wo der internationale Förderkurs für Taubblinde und Hörsehbehinderte in Landschlacht stattfindet. Dort lernte ich Alma kennen, die ebenfalls gehörlos und stark sehbehindert ist. Zwölf Jahre sind wir ein Paar. Deshalb waren wir gemeinsam zum 32sten Mal dort, um unsere Ferien zusammen zu verbringen. Schon bald wollen wir eine gemeinsame Wohnung in Süddeutschland haben. Darum bin ich hier zur Reha im TBZ, damit ich das selbstständige Leben für Taubblinde lerne.

Gemeinsam Gottesdienst feiern

Von Ruth Zacharias

„Mit Herzen, Mund und Händen …"

„Endlich gibt es Gottesdienste für taubblinde Menschen", sagt Johannes, als wir wieder einmal zu einer solchen Veranstaltung zusammen sind. „Ich bin (früher) immer noch in unsere Dorfkirche gegangen, obwohl ich nichts mehr verstehen konnte. Ich wollte Gemeinschaft haben. Ich dachte, besser ist, du bist dabei, als wenn du in deinen vier Wänden bleibst. Endlich aber kann ich wieder verstehen, was gepredigt wird."

Johannes erlebt jetzt den Taubblindengottesdienst mit Hilfe eines Hörgerätes über die Höranlage. „Die Pause zwischen den einzelnen Sätzen ist für Sie zu lang; es geht alles so langsam", sage ich ihm, als wir nach dem Gottesdienst beim Mittagessen zusammen sind. „Ach nein, ich lasse mir jedes Wort auf der Zunge zergehen. Auf jeden Fall will ich, dass jeder Teilnehmer alles versteht, was gesagt wird. Das ist doch das, was wir brauchen." Lormen, Daktylieren, Höranlage, Gebärden, taktiles Gebärden, Punktschrift, Schreibschrift, Symbole - gehören zur Verständigung. Entscheidend ist, dass jeder Teilnehmer den für ihn passenden Dolmetscher an seiner Seite hat, der ihm vermittelt, was während der einzelnen Teile des Gottesdienstes geschieht.

„Die Ermutigung, die ich in einer solchen Stunde bekomme, hilft mir über vieles hinweg, was zu meinem Alltag gehört. Die Gemeinschaft bei der Predigt und im Abendmahl sind stärkend für mich. Das Taub- und Blindsein kann ich besser aushalten", schreibt mir später Johannes.

„… mit Herzen, Mund und Händen …" - das lässt die Atmosphäre eines Gottesdienstes für taubblinde Menschen immer zu einer besonderen werden.

Der Weg des kleinen Timo

von Ute Weiberg-Gerke (Lehrerin und Frühförderin)

Ich arbeite im Deutschen Taubblindenwerk Hannover und betreue taubblinde Kinder. Als Timo ein halbes Jahr alt war, besuchte ich ihn das erste Mal in seiner Familie. Timo hat das Charge-Syndrom. Menschen mit Charge Syndrom haben fast immer eine Hör- und Seheinschränkung, Fehlbildungen der Atmungsorgane und des Rachenraums, Gleichgewichts- und Wahrnehmungsstörungen, Herzfehler und Entwicklungsverzögerungen. Zuerst ging es darum herauszufinden, wie stark die Hör- und Sehschädigung bei Timo war. Er reagierte auf Licht, verfolgte bunte Gegenstände mit den Augen und griff auch nach Gegenständen, um sie nahe an seine Augen zu führen. Auf Geräusche, Stimmen und Musik reagierte er nicht.

Wir kündigten bestimmte Dinge nun immer mit bestimmten Zeichen an, z. B. die Hörförderung mit einer kleinen Puppe und die Sehförderung mit einer roten Clownsnase.

Ich besuchte die Familie alle drei Monate. Vor allem beriet ich die Eltern, wie sie ihr Kind fördern und mit ihm kommunizieren können. Als Timo zwei Jahre alt war, bekam er ein Cochlearimplantat eingesetzt. Das ist eine Innenohr- Prothese, die mit Hilfe von Elektroden die Hörreize an den Hörnerv weiterleitet. Damit können auch gehörlose Menschen hören lernen. Timo besuchte einmal wöchentlich die CI-Förderung in Essen. Er lernte, Höreindrücke zu verstehen. Wie hört sich das Telefon, der Staubsauger an, wie wenn Mama ein Lied singt usw. Es dauerte lange, bis Timo erste Reaktionen auf Höreindrücke zeigte: ein kurzes Aufmerken, einen Gegenstand immer wieder auf den Boden schlagen. Dennoch interessierte sich Timo weiter mehr für Seheindrücke.

Wir benutzten bei Timo auch Gebärden, z.B. für Mama, essen, komm, aufstehen, fertig. Mittlerweile hatte er auch gelernt, sich robbend vorwärts zu bewegen und sich an Gegenständen hochzuziehen. Wenn ihm etwas gefiel lachte er laut und herzhaft. Mit drei Jahren kam er in einen heilpädagogischen Kindergarten. Krankengymnastik und Ergotherapie waren nachmittags zu Hause. Inzwischen fahre ich nur noch zweimal im Jahr in die Familie, wenn das Treffen aller Förderpersonen ist. Nun ist Timo sechs Jahre alt und dieses Jahr wird er zur Schule kommen. Es ist schwierig, eine geeignete Schule für ihn zu finden. Die Eltern möchten ihn zu Hause behalten, so dass er nicht in die Schule für Taubblinde und Hörsehgeschädigte nach Hannover kommen wird. Es ist noch nicht sicher, ob er in die Schule für Hörgeschädigte oder in eine Körperbehindertenschule gehen wird. Seit einem halben Jahr hat Timo noch einen kleinen Bruder und sein großer Bruder spielt gerne mit ihm. Schön, dass er in so einer liebevollen Umgebung aufwachsen kann. Er hat viel gelernt in diesen sechs ersten Jahren, aber ein langer Weg liegt noch vor ihm und vor allen, die ihn auf diesem Weg begleiten.

Freizeitangebote

Es gibt verschiedene Freizeiten und Rehaangebote für taubblinde Menschen. Hier können sich Taubblinde treffen und zusammen sein. Es gibt Wanderungen, Ausflüge und Besichtigungen. Dabei wird immer auf die Bedürfnisse der Teilnehmer geachtet.

Hier einige Angebote (die Adressen finden sie im nächsten Abschnitt):

  • DBSV-Taubblindenfreizeit jährlich zwei Wochen
  • Förder-, Ferien- und Urlaubsangebot des Taubblindendienstes im Storchennest in Radeberg
  • Freizeit und Rehawoche der Blinden- und Sehbehindertenvereine in Nordrhein-Westfalen - Fachgruppe für Taubblinde und Hör-/Sehbehinderte - Ursula Benard - Telefon und Fax: (0209) 34 94 77 - E-Mail: twinkle@gelsennet.de
  • Taubblindenfreizeit des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes - Arnulfstraße 22 - 80335 München - Tel. (089) 55899-0 - Fax (089) 55988-266 - E-Mail: info@bbsb.org - Internet : www.bbsb.org
  • Internationaler Förderkurs für hörsehbehinderte und taubblinde Menschen und Angehörige in Landschlacht/Schweiz vom Deutschen Katholischen Blindenwerk
  • Internationale Kultur-, Begegnungs- und Wanderwoche

für hörsehbehinderte und taubblinde Personen in Saulgrub vom Deutschen Katholischen Blindenwerk

Zeitschriften

  • Der Taubblinde: Zeitschrift für taubblinde Menschen in Punktschrift, Schwarzschrift und per E-Mail. Herausgeber: DBSV, erscheint 6 mal im Jahr
  • aktuelle Tagesnachrichten: Nachrichten aus dem Weltgeschehen in Punktschrift (Vollschrift und Kurzschrift), Herausgeber: DBSV, erscheint an allen Werktagen
  • Katholischer Taubblindenbrief: in Punktschrift, Schwarzschrift und als E-Mail, Herausgeber: DKBW, erscheint 4 mal im Jahr

Adressen

Selbsthilfevereinigungen

Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) - Sozialreferat
Rungestraße 19 - 10179 Berlin
Tel. (030) 285387-24 - Fax (030) 285387-20
E-Mail: r.delgado@dbsv.org - Internet www.dbsv.org

Der DBSV hat 20 Landesvereine. In den Landesvereinen gibt es auch Fachgruppen und Berater für taubblinde und hörsehbehinderte Menschen. Ansprechpartner können beim DBSV erfragt werden.

Bundesarbeitsgemeinschaft der Taubblinden e. V. (BAT)
1. Vorsitzender Dieter Zelle - Fax (02853) 5096
E-Mail: Dieter.Zelle@t-online.de - Internet: www.kulturverein-taubblinden.de

Selbsthilfegruppen (SHG) vor Ort

Pro Retina Deutschland e. V. - Usher Gruppe
Vaalser Straße 108 - 52074 Aachen
Tel. (0241) 870018 - Fax (0241) 873961
E-Mail: pro-retina@t-online.de, Internet: www.pro-retina.de

Deutsches Katholisches Blindenwerk
Graurheindorfer Str. 151a - 53117 Bonn
Tel. (0228) 5594929 - Fax (0228) 5594919
E-Mail: info@dkbw.de, Internet: www.blindenwerk.de

Dienste und Beratungsstellen

Arbeitsgemeinschaft der Einrichtungen und Dienste für taubblinde Menschen
c/o Deutsches Taubblindenwerk - Wolfgang Angermann, Vorsitzender
Deutsches Taubblindenwerk gGmbH
Albert-Schweitzer-Hof 27 - 30559 Hannover
Tel. (0511) 510080 - Fax (0511) 5100857
E-Mail: info@taubblindenwerk.de - Internet: www.taubblindenwerk.de

Taubblindendienst e. V.
Fachverband im Diakonischen Werk der EKD für Taubblinde und mehrfach
behinderte Blinde Pillnitzer Straße 71 - 01454 Radeberg
Tel. (03528) 4397-0 - Fax (03528) 4397-21
E-Mail: info@taubblindendienst.de - Internet: www.taubblindendienst.de

Beratung für Taubblinde und Hörsehbehinderte in Nordrhein-Westfalen
Oerweg 38 - 45657 Recklinghausen
Tel. (02361) 12052 - Fax (02361) 23370
E-Mail: s.kirschbaum@gl-beratung-re.org - Internet: www.glz-recklinghausen.de, www.taubblindenwelt.de

 Beratungsstelle: Fachdienst Integration Taubblinder Menschen in Bayern
Britta Achterkamp - Schwanthalerstraße 76/Rückgebäude - 80336 München
Tel. (089) 551966-83 oder -82 - Fax (089) 55196684
 Mail

Ambulante Beratung für taubblinde und hörsehbehinderte Menschen in Berlin/Brandenburg
 Verein Oberlinhaus - Kompetenzzentrum für Taubblinde
Gudrun Sieke - Rudolf-Breitscheid-Straße 24 - 14482 Potsdam
Tel: 01805-83 77 99 - Fax: 0331-763 5300 / 5384  Mail

kath. Seelsorge für Menschen mit Hörsehbehinderung / Taubblindheit
Diakon Peter Hepp - Im St. Michael 39 - 78628
Rottweil Tel: 0741-2800751 - Fax: 0741- 2902641 -  Mail

Rehabilitationslehrer für Blinde und Sehbehinderte mit Erfahrung mit taubblinden und hörsehbehinderten Menschen in Orientierung und Mobilität:

Adressen können angefragt werden bei:
Institut für Rehabilitation und Integration Sehgeschädigter (IRIS) e. V.
Marschnerstraße 26 - 22081 Hamburg
Tel. (040) 2293026 - Fax (040) 225944
E-Mail: info@iris-hamburg.org - Internet: www.iris-hamburg.org

Gebärdendolmetscher mit Erfahrung mit hörsehbehinderten und taubblinden Menschen:

Adressen können angefragt werden beim DBSV

Hilfsmittel für Menschen mit Hör- und Sehbehinderung

Landeshilfsmittelzentrum des Blinden-und-Sehbehinderten-Verbandes Sachsen e.V.
Louis-Braille-Str. 6, 01099 Dresden
Tel. (0351) 8090624
E-Mail: lhz@bsv-sachsen.de - Internet: www.lhz-sachsen.de/

Deutscher Hilfsmittelvertrieb
Bleeckstraße 26 - 30559 Hannover
Tel. (0511) 95465-0 - Fax (0511) 95465-85
E-Mail: info@deutscherhilfsmittelvertrieb.de, Internet: www.deutscherhilfsmittelvertrieb.de

 

Suche und Einstellungen

Darstellung

Benutzeranmeldung

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
Anmelden

Partner

  • Logo: Blindenstiftung Deutschland
  • Logo: Deutsche Hörfilm gGmbH
  • Logo: Deutscher Hoerfilmpreis
  • Logo: BIK
  • Logo: rbm - rechte behinderter menschen
  • Logo: Aura Hotel