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		<lastBuildDate>Tue, 13 May 2008 10:19:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>dbsv-direkt Nr. 20-08: UNESCO-Welttag des Buches</title>
			<link>http://www.dbsv.org/dbsv/aktuelles/alias/article/89/</link>
			<description>Heute ist UNESCO-Welttag des Buches! Seit 1996 wird am 23. April auch in Deutschland der Welttag...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist UNESCO-Welttag des Buches! Seit 1996 wird am 23. April auch in Deutschland der Welttag des Buches begangen. Der Todestag von Shakespeare und Cervantes wird genutzt, um auf die fundamentale Bedeutung des Buches und seine unverzichtbare Rolle in der Informationsgesellschaft hinzuweisen.<br />Aus diesem Anlass veranstaltet der DBSV heute die Endausscheidung des &quot;Bundes-Blindenschriftlesewettbewerbs für Schüler&quot;. Im Marburger Rathaus lesen die beiden Besten der Jahrgangsstufen 5/6 bzw. 7-10 aus Vor- und Zwischenrunde um die Wette, um die Bundessieger zu ermitteln. Für die Zwischenrunde, die ebenfalls heute in der Marburger Blindenstudienanstalt (blista) ausgetragen wird, haben sich zwölf blinde Schülerinnen und Schüler aus sieben Bundesländern qualifiziert. Gelesen wird aus dem Erstlingswerk der blinden Autorin Cornelia Basara &quot;Traumleben oder Lebenstraum&quot;.<br />Das Finale des Wettbewerbs findet im Rahmen eines Empfangs statt, den Marburgs Oberbürgermeister Egon Vaupel für die Direktorinnen und Direktoren der bundesdeutschen Bildungseinrichtungen für Blinde und Sehbehinderte gibt, die sich anlässlich der Jahrestagung des Verbands der Blinden- und Sehbehindertenpädagogen und -pädagoginnen (VBS) in der Universitätsstadt aufhalten. </p>
<p>Der DBSV organisiert den Lesewettbewerb zusammen mit der blista, um die Bedeutung der Blindenschrift (auch Punkt- oder Brailleschrift) jungen Menschen, ihren Eltern und Lehrern näher zu bringen. Denn ohne Lesekompetenz ist Bildung in einem umfassenden Sinn nicht möglich. Was wiederum bedeutet, dass die Lesekompetenz für blinde und sehbehinderte Menschen eine wichtige, wenn nicht die entscheidende Voraussetzung ist, um in einer Welt mit hohen beruflichen und sozialen Anforderungen zurechtzukommen.</p>
<p>Leseförderung ist auch ein Anliegen der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB), die erneut das Welttags-Buch &quot;Ich schenk dir eine Geschichte&quot; in Blindenschrift übertragen und - dank der Unterstützung ihre Fördervereins - rund 60 Blindenschulen kostenfrei zur Verfügung gestellt hat. So können am 23. April auch blinde und sehbehinderte Kinder an dem großen Lesefest teilhaben, zu dem der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Stiftung Lesen quer durch das Bundesgebiet Buchhandlungen und Bibliotheken aufgerufen haben. Für ihr Engagement im Zusammenhang mit dem UNESCO-Welttag des Buches wurde der DZB vom Börsenverein-Landesverband Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eine Anerkennung zugesprochen.</p>]]></content:encoded>
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			<category>Startseite</category>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 13:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>dbsv-direkt Nr. 19-08: Renate Reymann, Präsidentin des DBSV, über die UN-Konvention zum Schutz der Behindertenrechte</title>
			<link>http://www.dbsv.org/dbsv/aktuelles/alias/article/110/</link>
			<description>Als 20. Land ratifizierte Ecuador am Dienstag dieser Woche die Konvention über die Rechte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als 20. Land ratifizierte Ecuador am Dienstag dieser Woche die Konvention über die Rechte behinderter Menschen, die nunmehr am 3. Mai 2008 in Kraft treten kann. Um rechtsverbindlich zu werden, muss eine Konvention von mindestens 20 UN-Mitgliedsstaaten ratifiziert werden. Ist diese Mindestzahl erreicht, wird das Dokument 30 Tage später völkerrechtlich verbindlich. </p>
<p>In Deutschland ist die UN-Konvention damit allerdings noch nicht geltendes Recht. Deshalb fordert Renate Reymann, Präsidentin des DBSV, die Bundesregierung auf, das Ratifizierungsverfahren zügig einzuleiten: &quot;Dieser Schritt ist mehr als überfällig, zumal Deutschland als einer der ersten Staaten vor mehr als einem Jahr die UN-Konvention unterzeichnet hat. Die Arbeit der Behindertenselbsthilfe kann erst nach der Ratifizierung richtig beginnen. Denn erst dann können wir uns mit allem Nachdruck dafür einsetzen, dass die einzelnen Artikel umgesetzt werden und dass die politischen Entscheidungen und Maßnahmen die Inhalte der Konvention widerspiegeln. Und das ist enorm wichtig, weil wir trotz Behindertengleichstellungs- und Antidiskriminierungsgesetz in Deutschland von einer Gleichstellung behinderter Menschen immer noch weit entfernt sind.&quot; Die UN-Konvention über die Rechte und Würde von Menschen mit Behinderungen gilt als Meilenstein in der Geschichte der internationalen Behindertenbewegung. Als erster neuer Menschenrechtsvertrag des 21. Jahrhunderts legt sie die Rechte der weltweit 650 Millionen Menschen mit Behinderungen fest. UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon beglückwünschte die Staaten, die die Konvention bereits ratifiziert haben: &quot;Konvention und Zusatzprotokoll wurzeln tief in der festen Verpflichtung der internationalen Gemeinschaft, die ungeheuere Missachtung behinderter Menschen und die erniedrigenden Praktiken zu beseitigen, die ihre Rechte und Würde verletzten. Dies ist ein großer historischer Augenblick in der Geschichte unseres Strebens, den universalen Menschenrechten für alle Menschen Geltung zu verschaffen.&quot; </p>
<p>Zwei Drittel aller Mitgliedstaaten der UN kennen keine rechtlichen Schutzmaßnahmen für behinderte Menschen, obwohl sie immerhin ein Zehntel der Weltbevölkerung ausmachen. Das Übereinkommen will gewährleisten, &quot;dass Menschen mit Behinderungen die universalen Menschenrechte genießen wie alle anderen Mitbürgerinnen und Mitbürger in ihren jeweiligen Gesellschaften auch&quot;. Staaten, die die Konvention ratifizieren, müssen Gesetze und andere Maßnahmen erlassen, um die Behindertenrechte zu verbessern und um Gesetze, Vorschriften und Praktiken abzuschaffen, die Behinderte diskriminieren. Die Vereinten Nationen werden am 12. Mai 2008 in New York im Saal der Generalversammlung zusammentreten, um gemeinsam mit Vertretern von Regierungen, UN-Organisationen und Institutionen der Zivilgesellschaft das Inkrafttreten der Konvention zu würdigen. </p>]]></content:encoded>
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			<category>Startseite</category>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 17:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>dbsv-direkt Nr. 18-08: Fernsehtipp für alle Fans des Blindenfußballs</title>
			<link>http://www.dbsv.org/dbsv/aktuelles/alias/article/90/</link>
			<description>Die erste Blindenfußball-Bundesliga ist angepfiffen. Nach dem ersten Spieltag am 29. und 30. März...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die erste Blindenfußball-Bundesliga ist angepfiffen. Nach dem ersten Spieltag am 29. und 30. März führt Dortmund die Tabelle an, gefolgt von Stuttgart und Rhein-Ruhr. Das Medieninteresse ist gewaltig. Nicht nur in der Tagespresse wird das Thema aufgegriffen, auch im Fernsehen laufen zahlreiche Berichte. So auch heute Abend: In der Sendung &quot;Sport inside&quot; sendet das WDR-Fernsehen zwischen 22.45 und 23.15 Uhr den Beitrag &quot;Hören statt Sehen - Wie blinde Fußballer ihre eigene Liga gründeten und auch gegen Profis bestehen können&quot;. Autor Aljoscha Pause wollte wissen, was passiert, wenn man ganz normalen Fußballprofis die Augen verbindet, ob ihr &quot;Ballgefühl&quot; ausreicht, um gegen eine Blindenmannschaft zu bestehen. Um diese Frage zu klären, hat Aljoscha die Blindenfußballmannschaft des MTV Stuttgart gegen ein Team um Thomas Broich vom 1. FC Köln und BVB-Profi Delron Buckley antreten lassen. Ein spannendes Experiment, dessen Ausgang hier nicht verraten werden soll. </p>
<p>Fest steht derzeit nur, dass sich der Deutsche Blindenfußballmeister am 25. Mai feiern lassen wird. Bis dahin haben die acht teilnehmenden Mannschaften noch zwei Spieltage zu bestehen. Für alle, die dabei sein wollen, hier noch einmal die Termine im Überblick: </p>
<h6>2. Spieltag am 26./27.04.08 in Stuttgart und Dortmund </h6>
<p>Spielort Stuttgart MTV Stuttgart 1843 e. V. Am Kräherwald 190A 70193 Stuttgart </p>
<p>Samstag, 26.04.08 </p>
<p>10.00 Uhr Stuttgart - Chemnitz 13.00 Uhr Marburg - SG Würzburg-Berlin 17.00 Uhr Marburg - Chemnitz 19.00 Uhr Stuttgart - SG Würzburg-Berlin </p>
<p>Sonntag, 27.04.08 </p>
<p>10.00 Uhr SG Würzburg-Berlin - Chemnitz 13.00 Uhr Stuttgart - Marburg </p>
<p>Spielort Dortmund Gesamtschule Scharnhorst Mackenrothweg 15, 44328 Dortmund </p>
<p>Samstag, 26.04.08 </p>
<p>10.00 Uhr Dortmund - Rhein-Ruhr 13.00 Uhr FC St. Pauli - Mainz 17.00 Uhr Mainz - Dortmund </p>
<p>Sonntag, 27.04.08 </p>
<p>09.00 Uhr Rhein-Ruhr - FC St. Pauli 13.00 Uhr Mainz - Rhein-Ruhr 15.30 Uhr Dortmund - FC St. Pauli </p>
<h6>3. Spieltag am 24./25.05.08 in Dortmund </h6>
<p>Gesamtschule Scharnhorst Mackenrothweg 15 44328 Dortmund </p>
<p>Samstag, 24.05.08 </p>
<p>10.00 Uhr Marburg - Dortmund 12.00 Uhr Stuttgart - FC St. Pauli 14.00 Uhr Rhein-Ruhr - Chemnitz 16.00 Uhr SG Würzburg-Berlin - Mainz </p>
<p>Sonntag, 25.05.08 </p>
<p>09.00 Uhr FC St. Pauli - Marburg 11.00 Uhr SG Würzburg-Berlin - Rhein-Ruhr 13.00 Uhr Chemnitz - Mainz 15.00 Uhr Dortmund - Stuttgart </p>
<p>Weitere Informationen im Internet unter www.blindenfussball.net </p>]]></content:encoded>
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			<category>Startseite</category>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 17:24:00 +0200</pubDate>
			
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		<item>
			<title>dbsv-direkt Nr. 17-08: Ein Veteran geht von Bord </title>
			<link>http://www.dbsv.org/dbsv/aktuelles/alias/article/91/</link>
			<description>Heute hat Dr. Thomas Nicolai seinen letzten Arbeitstag im Redaktionsbüro der &quot;Gegenwart&quot;. Seit 1983...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hat Dr. Thomas Nicolai seinen letzten Arbeitstag im Redaktionsbüro der &quot;Gegenwart&quot;. Seit 1983 gestaltete er die auflagenstärkste Zeitschrift des deutschen Blinden- und Sehbehindertenwesens maßgeblich mit. 2004 schrieb er den ersten &quot;DBSV direkt&quot;, den E-Mail-Newsletter des DBSV. Kaum jemand kennt die Szene so gut wie er. Kaum jemand aus der Szene kennt Dr. Thomas Nicolai nicht. </p>
<p>Die Redaktionen von &quot;DBSV direkt&quot; und &quot;horus aktuell&quot; wünschen ihrem geschätzten Kollegen mit dieser gemeinsamen Nummer alles erdenklich gute für seinen dritten Lebensabschnitt. Und in diesem, so können wir es in der morgen erscheinenden Aprilausgabe der &quot;Gegenwart&quot; lesen, wird der künftige &quot;Redakteur ohne Zeitschrift&quot; nur noch schreiben, was ihm Spaß macht, woran er Interesse hat, was er schon immer mal sagen wollte, um gleich verschmitzt hinzuzufügen, &quot;ob das aber jemals die Öffentlichkeit erreicht...&quot;. </p>
<p>Also, lieber Herr Dr. Nicolai: Genießen Sie die Freiheit, die Ihnen jetzt zuteil wird; die Freiheit, sich nunmehr dort einbringen zu können, wo Sie es wollen und auch nur so weit, wie Sie es wollen! &quot;Tandemhilfen&quot; heißt Ihr aktuelles Projekt. Genießen Sie Ihre hoffentlich vielen gesunden Jahre vom Fahrrad aus, tun Sie, was Ihnen Spaß macht, helfen Sie anderen und lassen Sie mal wieder von sich lesen! </p>
<p>Herzlich grüßen stellvertretend für die Herausgeber </p>
<p>Andreas Bethke und Michael Herbst </p>]]></content:encoded>
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			<category>Startseite</category>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 20:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>dbsv-direkt Nr. 16-08: Blindenfußball-Präsentation in Berlin</title>
			<link>http://www.dbsv.org/dbsv/aktuelles/alias/article/92/</link>
			<description>Am 29. März 2008 startet in Berlin und Stuttgart die Blindenfußball-Bundesliga in ihre erste Saison...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 29. März 2008 startet in Berlin und Stuttgart die Blindenfußball-Bundesliga in ihre erste Saison - ermöglicht durch den Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, die DFB-Stiftung Sepp Herberger und den Deutschen Behindertensportverband. Heute wurden auf dem Trainingsgelände von Hertha BSC die neue Liga und ihre Protagonisten im Rahmen eines Pressetermins vorgestellt. Unter der Leitung des Bundestrainers Ulrich Pfisterer trainierten Spieler der Blindenfußball-Nationalmannschaft und ein Liga-Spieler aus Berlin gemeinsam. Das Medieninteresse war groß, so waren beispielsweise das ZDF, die ARD und Spiegel TV mit Kamera-Teams vertreten. </p>
<p>Die Schirmherrschaft für die Blindenfußball-Bundesliga hat kein geringerer als Uwe Seeler übernommen. Der ehemalige Nationalstürmer berichtete unserem Gegenwart-Reporter Stefan Müller, dass er sich bereits seit 2006 für Blindenfußball begeistert. Damals, im WM-Jahr, besuchte er den Blind Challenge Cup, den der DBSV gemeinsam mit dem SOVD ausrichtete. Renee Thissen, der bei der Blindenfußball-EM in Athen das Nationaltrikot trug, schilderte eindrucksvoll seine Erlebnisse: &quot;Das war das wahnsinnigste Gefühl meines Lebens!&quot; </p>
<p>DBSV-Geschäftsführer Andreas Bethke unterstrich bei der anschließenden Pressekonferenz, dass Blindenfußball auch ein Breitensport werden soll. &quot;Unser Ziel ist es, dass möglichst viele blinde und sehbehinderte Menschen in Deutschland beginnen, sich für Sport zu interessieren. Im Rahmen unseres geplanten Fußball-Projektes werden wir deshalb an vielen Orten in Deutschland Starthilfe leisten, beispielsweise durch Schnupper-Trainings.&quot; </p>
<p>Weitere Informationen finden Sie auf der Infoseite zum Blindenfußball www.blindenfussball.net. </p>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 20:21:00 +0100</pubDate>
			
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