Alltagstricks: Make-Up

Schminktipps von René Koch: Die Make-Up Serie aus der Braille-Jugendzeitschrift „Die Brücke“ bringt Tipps des Starvisagisten René Koch zum Schminken für blinde und sehbehinderte Frauen - und auch Männer.

Das ertastbare Schminken

Frisch und strahlend wirken und dabei ganz ungeschminkt aussehen – das könnt ihr auch ohne euch unter die Tätowiernadel zu begeben! Hier kommen ein paar Tipps, wie ihr im Alltag selbst Hand anlegen könnt.

Wenn ihr euren persönlichen Look einmal festgelegt und genügend Routine entwickelt habt, lässt sich so ein Tages-Make up in fünf bis zehn Minuten auf das Gesicht zaubern. Für die Auswahl der richtigen Farben, empfehle ich gerade Blinden und Sehbehinderten einen einmaligen Besuch in einem Kosmetikstudio, um sich umfassend beraten zu lassen. Hier könntet ihr auch verschiedene Produkte ausprobieren und z.B. testen, ob ihr mit einem flüssigen Lidschatten umgehen könnt. Generell gilt, dass festere Konsistenzen für Blinde weniger Risikopotential in der Anwendung bergen, weil sie beim Auftragen nicht so zügig bearbeitet werden müssen. Aber egal, für welches Produkt ihr euch am Ende entscheidet, die Devise heißt: üben!

Wie könnte ein Tages-Make-Up aussehen?

Die Basis:

Erst mal müssen die Augenschatten abgedeckt werden. Bei meinem Ultra-Light-Camouflage besteht eine Palette aus drei auf den Hautton abgestimmten Farben, von denen sich die hellste genau für diesen Zweck eignet. Ihr könnt aber natürlich auch einen Concealer nehmen. Für Blinde ist es am einfachsten, sich statt auf einen Pinsel auf die eigenen Finger zu verlassen. Setzt mit einer genügend großen Dosis Camouflage (einmal in der Farbe kreisen) den Zeigefinger in der „Höhle“ zwischen Auge und Nase an und verstreicht das Makeup vorsichtig unterhalb des Auges. Lasst euch einmal beraten, wo genau eure Problemstellen liegen, denn wo die eine nach einer durchzechten Nacht sofort tiefe Ringe entwickelt, hat die andere nur einen kleinen Schatten, der nicht so starker Bearbeitung bedarf.

Dann je nach Hauttyp und eigenen Vorlieben ein Creme-Makeup oder Mineralpuder mit einem Schwämmchen immer in Richtung des Lymphflusses von innen nach außen auf das ganze Gesicht auftragen. Ihr fühlt eigentlich genau, wo ihr schon wart, könnt aber am Ende gern vorsichtig mit den Fingern über das Gesicht gleiten und nachspüren, ob alles in Ordnung ist.

Rouge:

Gerade für Blinde, die hinterher ihre „Apfelbäckchen“ nicht korrigieren können, empfehle ich ein Rouge mit Verdünnern (bei mir im Sortiment kombiniert mit zwei Hauttönen). Das ist dann wie eine Schorle und wirkt nicht zu dick aufgetragen oder knallig. Für Tageslicht mit dem großen Rougepinsel einfach einmal hintereinander durch die beiden Verdünner-Hauttöne und das Rouge gehen und auf die Wangen unterhalb der Wangenknochen auftragen. Kunstlicht erfordert mehr Rouge, d.h. noch einmal im Rouge kreisen!

Die Augen:

Für den Anfang empfiehlt sich ein unauffälliger, einfarbiger Lidschatten (z.B. sandfarben/hell oder pepper/dunkel). Mit dem Finger einmal im Döschen kreisen – dann habt ihr in der Regel die richtige Menge für ein Auge – und den Lidschatten gleichmäßig auf das gesamte Lid auftragen.

Beim Wimperntuschen ist der Trick, die Mascara statisch vor dem Auge zu halten und die Wimpern an die Bürste heranzuführen, also quasi über die Bürste hinweg zu klimpern. Die unteren Wimpern lassen wir getrost ungetuscht. Hier kann am meisten daneben gehen, aber die ruhige Hand kommt mit der Zeit!

Die Lippen:

Mit leicht geöffnetem Mund die Lippen von innen nach außen mit einem Lippenstift nachmalen. Obwohl hier wieder das Gefühl zählt, fangt am besten mit einem reinen Fettstift an und tastet euch dann langsam an auffälligere Farben heran! Tricks für den perfekten Kussmund an anderer Stelle!

Hat das ertastbare Schminken Grenzen?

Ja. Experimente mit zu vielen Farben sind eher nicht angesagt, wenn man das Resultat selbst nicht in Augenschein nehmen kann. Auch Feinheiten wie das Ziehen einer Lippenkontur oder des Lidstrichs sind tückisch und weniger empfehlenswert. Allerdings muss man klar sagen, dass die Grenzen – eigentlich wie bei sehenden Frauen auch - sehr individuell zu veranschlagen sind und in erster Linie von der Fingerfertigkeit und der Routine abhängig sind, d.h. während es durchaus blinde Frauen gibt, die sich mit ruhiger Hand einen Lidstrich ziehen können, wird bei anderen schon ein zweifarbiger Lidschatten zum Wagnis. Es gilt also, die eigene Grenze durch Ausprobieren selber abzustecken, ohne allerdings zu schnell aufzugeben, denn erst Übung macht die Meisterin!

Und ist das auch was für Jungs?

In dem Umfang sicherlich nicht – obwohl geschminkte Beauty-Boys auf Youtube gerade Hochkonjunktur haben! Allerdings kann bei Blässe oder Hautunreinheiten die Verschönerung des Hauterscheinungsbildes auch nicht schaden – es müssen ja nicht gleich Mascara und Lipgloss sein! Was genau Mann in diesem Sinne alles tun kann, wird uns allerdings in einem gesonderten Beitrag beschäftigen!

Permanent-Makeup

Oben ohne heißt der neue Makeup-Trend in diesem Sommer. Immer mehr Promis trauen sich, ihre nackte Gesichtswahrheit zu zeigen, ob in Modemagazinen, im TV oder als Facebook-Foto. Aber ist da wirklich alles nur Natur oder doch ein bisschen nachgeholfen? Ungeschminkt aussehen und trotzdem top geschminkt sein - kein Problem im Zeitalter des Permanent-Makeups. Mit dieser dauerhaften Schminkmethode für zauberhafte Lidstriche, gestrichelte Augenbrauen oder perfekte Lippenkonturen könnt ihr bedenkenlos Sport treiben und in die Sauna gehen. Selbst beim Untertauchen geht dieses Makeup nicht „baden“!

Der Traum vom haltbaren „Kontur-Makeup“, so heißt diese Weiterentwicklung des Permanent- Makeups, lässt sich schnell und sogar fast schmerzlos erfüllen. Wurden früher die Farbpigmente mit der Tätowiernadel tief in die Haut eingeritzt, arbeiten neuerdings die Fachexperten mit einem Spezialgerät, das wie ein Patronen- Füllfederhalter aussieht. Dabei werden computergenaue Farblinien oder Schattierungen in die beiden oberen Hautschichten der Epidermis implantiert. Hier gibt es noch keine Blutgefäße und Nervenenden, sodass kaum schmerzhafte Blutergüsse oder Schwellungen entstehen können. Die Erstellung einer solchen permanenten Verschönerung ist einfacher als gedacht und kostet je nach Kosmetik-Studio, Bezirk und Anspruch von ca. 350 bis 750 Euro. Für blinde und schwer sehbehinderte Frauen eine fantastische Möglichkeit, rund um die Uhr gepflegt und dezent geschminkt auszusehen.

Wichtig ist allerdings ein ausführliches vorheriges Beratungsgespräch zwecks Form- und Farbauswahl bei Tages- und Kunstlicht.

Damit nichts schief geht, solltet ihr dabei vorher klären:

  • Hat der oder diejenige eine Zusatzausbildung in der Methode absolviert?
  • Wie sind die hygienischen Zustände: Sind Einmalnadeln- und Handschuhe, Desinfektionsmittel und Sterilisationsgeräte vorhanden?
  • Sind beim Preis Nachbehandlungen inklusive oder werden diese extra berechnet, denn meistens muss zwei- bis dreimal nachgearbeitet werden.
  • Sind die Pigmentierfarben in Deutschland zugelassen oder zertifiziert, um sich vor ostasiatischer Billigware zu schützen, die krebserregende Farbstoffe enthalten können.
  • Sind Referenzen vorhanden und dürft ihr mal bei einer Behandlung dabei sein.
  • Können sich blutverdünnende Mittel, Aspirin oder Diabetes auf die Pigmentierung auswirken?
  • Sind die Farben MRT-tauglich, falls ihr mal solche Untersuchung machen lassen müsst (das empfiehlt der Dermatologe Dr. med. Werner Voss vom Institut Dermatest). Der Tipp für den nahenden Sommer: Auf die pigmentierten Stellen vor dem Sonnenbaden oder im Solarium Sonnencreme mindestens mit dem Schutzfaktor 30 mit einem Wattestäbchen auftragen, damit die Farben durch die UV-Strahlung nicht so schnell verblassen.
  • Sollten dabei die leisesten Zweifel auftauchen, ist es ratsamer, „nein danke“ zu sagen, als ein verpfuschtes Permanent-Makeup für teures Geld per Laser entfernen zu lassen.

Wer allerdings alles erst einmal ohne Piksen testen möchte, sollte die Semi-Permanent-Liner ausprobieren, eine Art kosmetischer Filzstift. Diese sind ebenfalls wasser- und wischfest für 24 Stunden. Ist doch auch schon was!

Winterhaut adé – Macht Eure Haut fit für den Frühling

Wer einen Hund hat, merkt es spätestens am stetig vollen Staubsaugerbeutel – die ersten Frühlingsanzeichen bringen unaufhaltsam den Fellwechsel mit sich. Und genauso wie die Natur bei Tieren den Winterpelz gegen das Sommerkleid tauschen lässt, erneuert sich unsere Haut zu Beginn der Frühlingssaison.

Kälte, Nässe und Wind, dicke Schals und Rollkragenpullover, aber auch die ständige Zentralheizungsluft lassen die Haut in einem ungemütlichen Winter leiden. Wie das Winterfell ist auch unsere Winterhaut dicker – sie verhornt zu Schutzzwecken und kann gut ein bisschen Hilfe bei der Rundumerneuerung gebrauchen, um fit für den nahenden Frühling zu werden.

Schritt 1: Peeling

Mit einem guten Peeling könnt ihr eure Haut aktiv beim Abtragen der Hornschicht des Winters unterstützen. Ihr könnt entweder einfach ein fertiges Peeling kaufen oder es euch ganz leicht selber machen. Es empfiehlt sich gerade bei empfindlicher Haut kein allzu grobes Peeling – wie Mandelkleie oder Seesand – auszusuchen, sondern lieber auf Peelings mit Mikroperlen, d.h. abgerundeten Perlen oder ein Peeling auf Enzymbasis zurückzugreifen, um die Haut nicht zusätzlich aufzurauen oder zu reizen. Wer sich sein Peeling selbst machen möchte, kann zum Beispiel ein enzymatisches Peeling mit handelsüblicher Hefe herstellen: Einfach ein bisschen Bäcker- oder Bierhefe kaufen und mit Mineralwasser einen Brei anrühren. Oder ihr verwendet Meersalz zum Peelen und gebt Milch oder bei sehr empfindlicher Haut Sahne hinzu. Je nach Bedarf könnt ihr den ganzen Körper oder auch nur Gesicht und Decolleté behandeln. Das Peeling einfach mit einem Schwamm ohne viel Druck in kreisenden Bewegungen auftragen, wobei wichtig ist, dass ihr in der Richtung des Lymphflusses an der Stirn beginnend von innen nach außen vorgeht, um Lymphstauungen zu vermeiden. Den Schwamm solltet ihr eurem Hauttyp bzw. den behandelten Körperpartien anpassen. Wer robustere Haut hat und/oder seine aufgerauten Ellenbogen peelt, verträgt auch einen kräftigeren, gröberen Schwamm, von dem die empfindliche Gesichtshaut gleich wieder gereizt würde.

Schritt 2: Feuchtigkeit spenden

Nach dem Peeling muss die Haut gut eingecremt werden – eine echte Feuchtigkeitsspende ist angesagt, damit sie schön atmen kann. Drei Feuchtigkeitsbringer stehen euch zur Auswahl:

1. Urea:

Urea ist ein Harnstoff, der in vielen Pflegeprodukten für trockene und sogar schuppige Haut zum Einsatz kommt und die Haut auf jeden Fall schön weich macht. Je nach gefühltem Bedarf könnt ihr eine Lotion mit 5 oder 10 Prozent Urea kaufen.

2. Hyaluron:

1 g Hyaluron kann bis zu 1000 g seines Eigengewichts an Feuchtigkeit speichern und so zu einem wahren Feuchtigkeitsburner für die Haut werden. Die Hyaluronsäure gibt es in Ampullen oder Pipetten zu kaufen, mit denen man ganz gut dosieren kann. Ein, zwei Tröpfchen auf die Haut geben – und den Effekt fühlen!

3. Aloe Vera:

Die Aloe Vera Barbadensis ist die „Lilie der Wüste“ - auch wenn sie äußerlich an einen Kaktus erinnert, ist sie eigentlich ein Liliengewächs. Sie kommt mit unglaublich wenig Wasser aus und ist in der Lage, Flüssigkeit in ihren dicken Blättern zu speichern. Das könnt ihr ganz einfach für euch nutzen: Kauft euch eine Aloe Vera, schneidet mit dem Messer ein Blatt auf und gebt das Gel aus dessen Innern direkt auf die Haut. Das Blatt wird sich danach alleine wieder verschließen. Eine solche dauerhafte Feuchtigkeitsquelle auf dem Fensterbrett ist für etwa 20 Euro im Pflanzenfachhandel erhältlich. Wichtig ist, dass ihr eine Aloe Vera Barbadensis erwerbt, denn das ist diejenige von den 500 Aloe-Arten, die zu kosmetischen Zwecken taugt.

Wer ein fertiges Hautpflegeprodukt mit Aloe Vera kauft, sollte darauf achten, dass die Aloe auch an oberster Stelle der Inhaltsstoffe gelistet ist. Hersteller werben auch dann noch gerne mit ihr, wenn sie unter ferner liefen steht! Es empfiehlt sich also, Ausschau nach einer Tube purer Aloe Vera (Anteil ca. 99,9 Prozent) zu halten.

Tipp: Aloe Vera ist auch ein wunderbares Mittel gegen Verbrennungen – ob nun durch die Herdplatte oder die erste Frühlingssonne. Wenn ihr also die ersten wärmenden Strahlen unterschätzt und zu lange auf dem Balkon oder im Café gesessen habt, lohnt sich auch ein Gang zu eurer Pflanze oder Tube, denn die Aloe nimmt sowohl die Hitze als auch die Röte aus der Haut. Ideal ist sie auch deshalb, weil sie keinerlei allergische Reaktionen auslöst.

10 heiße Fragen – 10 coole Antworten: Über Sonne, Sonnenschutz und Co

Endlich ist der Sommer da! Die Sonne lockt alle ins Freie – und irgendwie möchte doch jeder dem Trend entsprechend schöne und gebräunte Haut auf Gesicht und Body! Doch Vorsicht vor dem heißen Planeten, denn jeder Sonnenbrand ist gefährlich. Damit nichts schief gehen kann, beantwortet der Beauty-Experte noch einmal die gängigsten Fragen für uns:

  1. Wann trägt man am besten ein Sonnenschutzmittel auf? Rechtzeitig! Also schon, bevor ihr in die Sonne geht. Denn die Filter brauchen ungefähr 15 Minuten bis die volle Schutzwirkung erreicht ist. Der sicherste Weg: eine halbe Stunde vorher eincremen. Das ist ganz besonders bei rothaarigen und hellhäutigen Menschen wichtig.
  2. Verlängert ein Nachcremen den Sonnenschutz? Nein. Mehrmaliges Nachcremen verlängert zwar nicht insgesamt den Schutz, ist aber trotzdem sinnvoll. Wer viel badet und schwitzt, verliert nämlich immer einen Teil des Sonnenschutzmittels.
  3. Warum ist Duschen nach dem Baden im Meer oder Pool notwendig? Weil Salzkristalle im Meerwasser wie Brenngläser wirken und Kalk bzw. Chlor aus dem Swimmingpool der Haut Feuchtigkeit entziehen. Wichtig: Danach gut abtrocknen und eincremen.
  4. Gibt es Leute, die trotz aller Anstrengungen und den besten Sonnenmitteln einfach nicht braun werden? Ja, leider- und zwar etwa 13 % der mitteleuropäischen Bevölkerung. Diese Personen sind meist rothaarig mit Sommersprossen und hellen Augen. Sie bekommen oft einen Sonnenbrand und bräunen überhaupt nicht. Hier helfen nur die neuen Selbstbräuner wie z.B. Egypt-Wonder Quick Tan von Tana Cosmetics.
  5. Sollte man auch im Solarium ein Sonnenschutzmittel auftragen? Sonnenschutz ist im Solarium nicht notwendig. Doch sollte die Haut danach mit einem Feuchtigkeitspräparat gepflegt werden, da die UV- Strahlen des Solariums die Haut austrocknen. Deshalb danach öfter mal eine Feuchtigkeitsmaske auftragen.
  6. Sollten parfümierte Sonnenpräparate generell vermieden werden? Nein. Da die Kosmetikindustrie sehr genau weiß, wie problematisch die Kombination von Parfüm und Sonne sein kann, sind diese Produkte auf Herz und Nieren getestet. Allerdings sollten Sie sich vor Eau de Colognes und Sonne in acht nehmen, da dies braune Pigmentflecken geben kann.
  7. Müssen sich Männer in der Sonne weniger schützen als Frauen? Das ist eine weitverbreitete irrtümliche Ansicht. Auch wenn der Mann von Natur aus eine etwas dickere, resistentere Haut hat als die Frau, ist diese genauso anfällig für Sonnenbestrahlung und muss ebenso gut geschützt werden.
  8. Was sind Lichtschutzsubstanzen? Man unterscheidet zwischen natürlichen (z.B. Titandioxyd) und chemischen (z.B. Octylmethoxy- Cinnamat) Lichtschutzsubstanzen. Die natürlichen Substanzen schützen die Haut durch Streuung und Reflektion der UV- Strahlen, die chemischen weisen schon in niedriger Dosierung einen hohen Lichtschutzfaktor auf.
  9. Von der UV-Strahlung hat jeder gehört - aber wie unterscheiden sich eigentlich UV-A und UV-B – Strahlen? UV- A umfasst etwa 90 % der auf die Erde gelangenden Ultraviolettstrahlung der Sonne. Während UV-A- Strahlen früher als „harmlos“ galten, werden sie seit einigen Jahren als hauptsächlich verantwortlich für die sonnenbedingte vorzeitige Hautalterung angesehen. UV-B umfasst nur etwa 10 % der Ultraviolettstrahlen. Ein Zuviel von ihnen verursacht Sonnenbrand. Wohldosiert erzeugen sie jedoch durch indirekte Pigmentierung eine gesunde und schöne Hautbräune.
  10. Wie lange hält Hautbräune an? So lange, wie man gebraucht hat, sie zu bekommen. Schnelles Bräunen stresst die Zellen, sie schilfern schneller ab und damit verschwindet sie auch im Eiltempo. Dagegen hilft regelmäßiges Cremen mit After Sun-Produkten.