Sehbehindertentag 2011 - Mobil trotz Sehbehinderung

Am 6. Juni, dem Sehbehindertentag 2011, haben im gesamten Bundesgebiet Selbsthilfevertreter des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes und spezialisierte Augenoptiker gemeinsam über optische Hilfsmittel informiert.

Die Aktionen reichten vom Info-Tisch bis zum „Sehhilfen-Spaziergang“, bei dem der Einsatz von Hilfsmitteln demonstriert wurde. Vielerorts fanden Veranstaltungen in Augenoptikbetrieben oder in den Räumlichkeiten eines Blinden- und Sehbehindertenvereins statt.

Alle teilnehmenden Optiker besaßen die Zusatzqualifikation „Anerkannter Fachberater für Sehbehinderte“ der Wissenschaftlichen Vereinigung für Augenoptik und Optometrie. Rund 80 dieser Experten nahmen am Sehbehindertentag 2011 teil.

Ein Schwerpunkt lag dabei auf dem Einsatz von Hilfsmitteln, um die Mobilität zu erhöhen. Je nach Augenerkrankung kann eine Lupe helfen, den kleingedruckten Busfahrplan zu entziffern, am Bahnsteig kann der Zuganzeiger durch ein Kleinfernrohr lesbar werden und bei Treppen ohne Stufenmarkierung können Kantenfiltergläser, die das Kontrastsehen verbessern, wertvolle Dienste leisten.

Viele sehbehinderte Menschen sind unzureichend mit optischen Hilfsmitteln versorgt und können nach entsprechender Beratung und Sehhilfenanpassung wieder lesen, basteln, fernsehen oder entfernte Dinge erkennen.

Die Aktionen zum Sehbehindertentag 2011 wurden vom Sehhilfenhersteller A. SCHWEIZER GmbH unterstützt.

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