Alternativtexte in Sozialen Medien

Der DBSV hat mit Unterstützung der Aktion Mensch und der Hildegard-Scherraus-Stiftung ein Projekt für mehr und bessere Alternativtexte in Facebook, Twitter und Instagram gestartet.

Über ein Foto verläuft von links unten nach rechts oben ein breiter schwarzer Balken. Auf dem Balken der weiße Text „Um was geht’s hier?“ Links oben im sichtbaren Teil des Fotos mehrere nach oben gereckte Hände, rechts unten eine nackter Arm.

In Facebook, Instagram und Twitter wird eine Unmenge an Bildern verwendet und oft übermittelt ein Bild wichtige Informationen. Um blinde und sehbehinderte Menschen nicht auszuschließen, gibt es die Möglichkeit, Bilder zu beschreiben und sie dadurch zugänglich zu machen. (Auf Facebook und Instagram heißt die Funktion „Alternativtext“, Twitter benutzt das Wort „Beschreibung“.)

Leider jedoch wird diese Möglichkeit viel zu selten genutzt. Ein weiteres Problem ist die Qualität von Bildbeschreibungen. Oft bestehen sie nur aus einem Wort, so dass blinden und sehbehinderten Menschen wichtige Informationen vorenthalten werden. Um diese Situation zu verbessern, hat der DBSV ein Projekt gestartet.

Zunächst haben wir mit einer inzwischen geschlossenen Online-Umfrage erforscht, wie Alternativtexte idealerweise zu gestalten sind. Der Fragebogen richtete sich an Menschen, die blind oder sehbehindert sind und mindestens eines der drei Sozialen Netzwerke nutzen oder schon einmal genutzt haben.

Aus den Ergebnissen der Umfrage werden derzeit in einem zweiten Schritt konkrete Hilfen zur Erstellung von Bildbeschreibungen für Soziale Medien abgeleitet. Ab April 2021 soll eine Kampagne zu mehr und besseren Alternativtexten führen.

Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen zum Projekt haben, melden Sie sich bitte bei Antje Olzem und Volker Lenk.

Wir danken der Aktion Mensch und der Hildegard-Scherraus-Stiftung für die Unterstützung des Projektes.